Homm stellt sich dem Staatsanwalt

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Mit Kundengeldern in Höhe von rund 400 Millionen Euro tauchte der Finanzmanager Florian Homm 2007 ab. Ehemalige Geschäftspartner setzten ein Kopfgeld in Höhe von 1,5 Millionen Euro auf ihn aus. Nun wolle er sich den Konsequenzen seines Handelns stellen, berichtet der „Spiegel“. Gegen Homm laufen in den USA und in Deutschland mehrere Verfahren.

Gegenüber dem Spiegel nannte Homm auch Gründe für die plötzliche Bereitschaft, zurück in die Öffentlichkeit zu kommen. Zum einen belaste ihn das Kopfgeld sehr. „So ein Kopfgeld ist extrem menschenverachtend. Es animiert jeden Hilfssheriff und jede Halbweltfigur, mich meiner Freiheit zu berauben. Mein Anwalt wurde bedroht. Familienfreunde bekamen Besuch von zwei dunklen Gestalten“, sagte er dem Magazin. Zum anderen sei das Vermögen mittlerweile so gut wie aufgebraucht.

Außerdem sei er mit seiner Familie zerstritten. Dazu sagte er: „Ich hatte meine Ehe total verhunzt. Mein Chauffeur hatte einen weitaus besseren Kontakt zu meinen Kindern als ich. Ich habe meine Kinder aber schriftlich um Vergebung gebeten. Und sie haben sehr großzügig reagiert.“

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