Honorarberater-Bank Quirin

ETFs bringen mehr Geld als aktive Fonds

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Aktiv gemanagte Aktienfonds oder börsengehandelte Indexfonds (ETF)? Für die Honorarberater-Bank Quirin ist die Sache klar. Demnach erzielen Anleger eine geringere Rendite, wenn sie in aktiv gemanagte Aktienfonds investieren statt in Indexfonds.

Am größten ist der Unterschied zwischen der Rendite des Index für europäische Aktien (Stoxx50) und der durchschnittlichen Fondsrendite: fast 11 Prozentpunkte.
Dabei kommt es auf die Dauer an: Je länger der Zeitraum, desto eindeutiger fällt das Ergebnis zugunsten von Indexfonds aus.

Das heißt aber auch: Kurzfristig können aktive Manager den Index schlagen, etwa bei US-Aktien und einem Zeitraum von einem oder drei Monaten sowie bei drei Jahren. Auch beim Stoxx50 schaffte es allerdings nur einer aus neun Fonds ein Plus gegenüber dem Index, ebenso beim S&P500.

Aktive Fonds mit Schwerpunkt Deutschland über fünf Jahre: 8,1 Prozentpunkte hinter dem Dax zurück.
Aktive Fonds mit Aktien Europa (Stoxx50): 11,4 Prozentpunkte hinter dem Index zurück.
Aktive Fonds im Bereich Schwellenländer: 4,4 Prozentpunkte gegenüber MSCI EM
Aktive Fonds mit US-Aktien: 7,9 Prozentpunkte gegenüber S&P500

Vergleich Wertentwicklung Indizes vs. Durchschnitt aktive Fonds
Quelle: Quirin Bank

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