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Honorarberater Gerd Kommer Wie viel Risiko bergen Direktinvestments in Immobilien?

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Endnoten

[1] Wir ignorieren hierbei Transaktionskosten, die im Aktien- und Anleihenhandel anfallen und wir ignorieren die extrem kurzen Marktphasen – vermutlich weniger als 0,1Prozent während eines typischen Zwanzigjahreszeitraums –, in denen die hier soeben getroffenen Aussagen für ein normales Kapitalmarkprodukt nur eingeschränkt zutreffen.

[2] Das gilt beispielsweise auch für den bekanntesten deutschen Immobilienindex, den Bulwiengesa-Immobilienindex. Gutachterbewertungen sind nicht nur grundsätzlich ein unzuverlässiger Ersatz für Marktpreise, sie sind darüber hinaus auch noch interessen-konfliktbehaftet (der Gutachter bei Immobilienfonds wird vom Fonds-Management bezahlt).

[3] Bei Wertpapieren ist das anders. Alle Anleger können ohne Schwierigkeit – z. B. mit Indexfonds – in jedes beliebige, diversifizierte Segment des Kapitalmarktes investieren.

[4] Die Deutsche Wohnen SE besaß im März 2018 rund 160.000 Wohnungen, der größte Teil davon im Großraum Berlin. Die DW ist das zweitgrößte börsennotierte Wohnungsunternehmen in Deutschland und dasjenige, dessen öffentlich verfügbare Kursdaten weiter zurückgehen als die des größten (Vonovia SE).

Literatur

David Geltner (1991): "Smoothing in appraisal-based returns"; In: The Journal of Real Estate Finance and Economics; September 1991, Volume 4, Issue 3, pp 327–345

Justyn Walsh (2008): "Keynes and the Market: How the World's Greatest Economist Overturned Conventional Wisdom and Made a Fortune on the Stock Market"; Wiley; 2008; 212 pages

Zhenguo Lin / Kerry Vandell (2007): "Illiquidity and Pricing Biases in the Real Estate Market"; In: Real Estate Economics; Volume 35, Issue 3; Fall 2007; pp. 291-330

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