"Honorarberatung kann sich jeder leisten"

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Kommentar von Robert Kamhuber
Im Rahmen der Leseraktion "Honorarberatung, die bessere Finanzberatung?"

Dieser ist eine Dienstleistung, also die reine Vermittlung von Produkten, die der Kunde heutzutage sehr gut online erledigen kann. Vielmehr ist die Aufgabe eines Finanzberaters, den Kunden in die Lage zu versetzen, durch Wissensvermittlung, die richtigen Entscheidungen zu treffen, also zu den für ihn richtigen Lösungen zu greifen.

Diese Arbeit aber, erfordert ein Wesentliches an Mehraufwand und entsprechendem Vorhalten von Know-how. Das muss, schon um Qualität zu gewährleisten, angemessen vergütet werden – eventuell ähnlich den Honorarvereinbarungen anderer beratender Berufe.

Meines Erachtens, hatte (ich spreche absichtlich in der Vergangenheitsform) die provisionsgetriebene Beratung im Laufe der Zeit nur eine Zweck: Einen kostengünstigen Produktvertrieb für die Assekuranz möglich zu machen. Und dies überwiegend im Segment der Privathaushalte mit kleinen bis mittlerem Einkommen.

Im zweiten Segment war, nach meiner Erfahrung, die honorarbasierte Finanzberatung schon immer Standard. Vergessen wir also in dieser allgemeinen Aufgeregtheit nicht, warum und in welchem Interesse hier diese abstruse Debatte geführt wird. Populistische Aussagen, ein Beraterhonorar könne sich der Großteil der Bevölkerung nicht leisten, entbehren nämlich, erwiesenermaßen, jeglicher Grundlage.

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