Honorarberatung oder Provision?

Makler glauben an Mischmodelle

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Deutsche Makler glauben an die Honorarberatung, so das Ergebnis der Ass-Compact Trends Studie III/2015, die von der BBG Betriebsberatung zusammen mit dem Institut für Versicherungsvertrieb (IVV) durchgeführt wurde.

37 Prozent der befragten Vermittler gehen davon aus, dass die Bedeutung der Honorarberatung zunehmen wird. Zudem werden Mischmodelle immer beliebter. So glauben 43 Prozent der Befragten, dass die Honorarberatung zumindest eine sinnvolle Ergänzung zu den herkömmlichen Courtageeinnahmen darstellen kann.

Vor allem Produkte aus den Bereichen private Vorsorge/Biometrie, Anlage-/Vermögensberatung und die betriebliche Altersversorgung eignen sich nach Überzeugung der befragten Vermittler für die Honorarberatung.

Allerdings dürfte der Übergang von Provisions- zur Honorarberatung oder den Mischmodellen nicht reibungslos verlaufen. So sind laut der Studie 87 Prozent der befragten Vermittler überzeugt, dass ihre Kunden diese Vergütungsform ablehnen. Allerdings geben die meisten von ihnen an, dass Kunden die Höhe der aktuell vorherrschenden Courtagevergütung gar nicht kennen, sodass ein Teil der Ablehnung auf Unwissenheit seitens der Kunden zurückzuführen ist. Hier werden Berater, die ihr Geschäftsmodell auf Honorarvergütung umstellen wollen, wohl noch viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. 

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