H&P European Small and Mid Cap Opportunities Neuer Fonds macht Jagd auf unterbewertete Kleinunternehmen

Blick über München. H&P Capital Advisors und CM-Equity, die zusammen den H&P European Small and Mid Cap Opportunities aufgelegt haben, sind in der bayerischen Landeshauptstadt ansässig. | © Getty Images

Blick über München. H&P Capital Advisors und CM-Equity, die zusammen den H&P European Small and Mid Cap Opportunities aufgelegt haben, sind in der bayerischen Landeshauptstadt ansässig. Foto: Getty Images

Die Münchner Finanzfirmen H&P Capital Advisors und CM-Equity haben gemeinsam einen neuen Aktienfonds aufgelegt, für den H&P Capital als Initiator und CM-Equity als Portfoliomanager auftreten. Der H&P European Small and Mid Cap Opportunities (ISIN: DE000A2DTMB1) will mittels Fundamentalanalyse unterbewertete Aktien einsammeln. Speziell im Blick des Managements: kleinere Unternehmen mit  200 Millionen Euro bis etwa 5 Milliarden Euro Marktkapitalisierung.

Auch als Insti-Tranche erhältlich

Portfoliokandidaten sollen ein langfristig außerordentlich hohes Wachstum erwarten lassen oder beispielsweise von einer  Übernahmesituation profitieren. „Dabei fokussieren wir uns auf gut geführte Unternehmen mit nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen, die sich durch stabiles, strukturelles Wachstum und ein relativ niedriges Risikoprofil auszeichnen“, erläutert Jens Hillers, Gründer und Gesellschafter bei H&P Capital.

Ein ähnliches Investmentkonzept habe Hillers in der Vergangenheit bereits für einen größeren deutschen institutionellen Investor umgesetzt, heißt es von der Hamburger Service-KVG Hansainvest, die den Fonds betreut. Auch der H&P European Small and Mid Cap Opportunities hat unter anderem  institutionelle Investoren im Blick: Neben seiner Privatanleger-Tranche ist er auch als Institutionellen-Ausgabe (ISIN: DE000A2DTMA3) zu haben.

Im aktuellen Marktkontext böten sich „hervorragende Anlagemöglichkeiten“ bei unterbewerteten Small- und Mid-Cap-Aktien, lobt Jens Brunke, Leiter Portfoliomanagement bei CM-Equity. Die Marktkorrektur Ende 2018 habe auch in diesem Segment zu Kurseinbrüchen geführt. Viele Bewertungen seien bislang nicht wieder auf ihr altes Niveau zurückgeklettert.