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Anders Tandberg-Johansen

Anders Tandberg-Johansen

„HTML5 wird die Technologiewelt wirklich verändern“

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DAS INVESTMENT.com: Der DNB Technology hat bislang eine beeindruckende Performance hingelegt. Ihr Erfolgsrezept?

Anders Tandberg-Johansen: Wir sind reine Bottom-up-Stockpicker. Um das Anlageuniversum aus Technologie, Medien und Telekommunikation kümmern sich drei Portfoliomanager, die für ihren Bereich eigenverantwortlich entscheiden. Aber natürlich diskutieren wir auch ständig unsere Ideen, schließlich sitzen wir alle drei zusammen in einem Büro. Sverre Bergland und ich arbeiten schon seit über zehn Jahren zusammen. Erling Thune ist 2008 dazu gekommen. Alle haben wir die Passion für Aktien und Technologie gemeinsam.

DAS INVESTMENT.com: Was sind denn derzeit Ihre spannendsten Ideen?

Tandberg-Johansen:
Wir sehen sechs Mega- Trends: Wachstum der Smartphones, Cloud-Computing, den Trend von Offline zu Online, neue Spiele-Plattformen, den Kampf um TV-Schnittstellen sowie soziale Netzwerke und neue digitale Infrastrukturen, sogenannte Ökosysteme.

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DAS INVESTMENT.com: Was heißt Letzteres konkret?

Tandberg-Johansen: Die Anbieter im TMTUniversum werden beispielsweise dem Endnutzer Produkt- und Servicelösungen bedarfsgerecht servieren – Stichwort Fernsehen on demand. Ferner glauben wir, dass HTML5 die Technologiewelt wirklich verändern und das Internet auf ein neues Niveau bringen wird.  

DAS INVESTMENT.com:
Haben Sie einige Beispiele für Firmen, die von den Trends profitieren?

Tandberg-Johansen:
Google ist in den meisten TMT-Trends gut positioniert und profitiert insbesondere vom Übergang von Offline zu Online. Unternehmen wie Cisco versuchen, ins Sat-TV-Geschäft einzusteigen und Software für eine neue Fernseh-Welt zu liefern. Dennoch erfolgt der Sprung in die Post-PC-Welt nicht über Nacht. Daher setzen wir zurzeit vor allem auf stark unterbewertete Firmen wie Microsoft oder Logitech.

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DAS INVESTMENT.com: Fast 90 Prozent Ihrer Beteiligungen stammen aus den USA oder aus Europa. Wie schätzen Sie die Rolle chinesischer Tech-Firmen ein?

Tandberg-Johansen: China spielt aktuell eine wichtige Rolle in der Herstellung von Halbleitern, Telekom-Zubehör und Hardware. Es gibt dort aber wenige globale Marken. Den Japanern ist es in den 70er und 80er Jahren gelungen, internationale Marken aufzubauen, nachdem sie amerikanische und europäische Technologien kopiert haben. Es ist denkbar, dass China dies auch gelingt. Deshalb beobachten wir die Entwicklung genau, um gute Investments zu finden.    

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