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Krankenversicherungen Jeder Zweite empfindet Gesundheitssystem als unfair

Im Gesundheitswesen geht es in Deutschland im Allgemeinen fair zu. | © HUK-COBURG Versicherungsgruppe
Im Gesundheitswesen geht es in Deutschland im Allgemeinen fair zu. | Foto: HUK-COBURG Versicherungsgruppe

Deutschland ist gespalten: Die Hälfte der Bürger findet das deutsche Gesundheitssystem unfair; nur ein Viertel zeigt sich zufrieden.

Das Gesundheitssystem in Deutschland ist unfair. Das sagt zumindest knapp die Hälfte der Teilnehmer eine repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Public im Auftfrag des Versicherungskonzerns Huk-Coburg von Mai bis Juli. Jeder vierte von ihnen bewertet es hingegen als fair. Die übrigen 28 Prozent der mehr als 5.000 befragten Erwachsenen finden es weder fair noch unfair. Unter den gesetzlich Versicherten sind die Kritiker des dualen Systems hierzulande mit 48 Prozent stärker vertreten als unter den Privatversicherten mit 37 Prozent. 

Faire Bezahlung, menschenwürdige Behandlung 

Die wichtigsten Aspekte für ein faires Gesundheitssystem sind für die Befragten eine faire Bezahlung und Arbeitsbedingungen für Beschäftigte im Gesundheitswesen (83 Prozent), gefolgt von einem einfachen, schnellen Zugang zu Fachärzten (81) und menschenwürdige Behandlung von Patienten in Krankenhäusern und Heimen (80). Fast genauso wichtig sind den Bürgern eine flächendeckende Versorgung mit Hausarztpraxen (77 Prozent) und schnell erreichbare Krankenhäuser (72) in allen Regionen. Lediglich 53 Prozent finden große Kliniken mit hoher Spezialisierung und Expertise für ein faires Gesundheitssystem relevant. 

Beitragshöhe weniger entschiedenes Kriterium 

Der wichtigste Faktor für eine besonders faire Krankenversicherung breites Leistungsangebot, gefolgt von einer freien Arztwahl. Es folgen dei persönliche,individuelle Beratung, günstige Versicherungsprämien, eine unkomplizierte Abrechnung und bedarfsgerechte Termine. Ihren jüngsten Arztbesuch empfanden demnach drei von vier Bürgern in Deutschland als „fair“ oder „sehr fair“. Dabei waren Männer laut Fairness-Radar etwas zufriedener (78 Prozent) mit dem Termin als Frauen (73). Als „überhaupt nicht fair“ empfanden insgesamt 3 Prozent aller Befragten die Visite. 

 

Mit der Fairness-Befragung verfolgen Huk-Coburg und Kantar Public einen dreistufigen Ansatz: Grundlage bilden zehn Fairness-Kernfragen, deren Ergebnisse fortlaufend aktualisiert sowie monatlich veröffentlich werden. Dabei handelt es sich um die beiden Aussagen „In meinem Lebenfühle ich mich im Allgemeinen fair behandelt“ und „In Deutschland geht es im Großen und Ganzen fair zu“ sowie acht weitere zu verschiedenen Lebensbereichen – zum Beispiel zu Ausbildung, Straßenverkehr, Berufsleben, aber auch Sport und den Umgang miteinander in der deutschen Gesellschaft.

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