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Hungerhilfe in Burundi Foto: imago images / Passage
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Lebensmittelbanken Hungerbekämpfung geht uns alle an

Emmanuel Roman, PIMCO

Weltweit gehen jeden Abend 690 Millionen Menschen hungrig zu Bett. Schätzungsweise 14 Millionen Kinder unter fünf Jahren leiden an schwerer akuter Unterernährung, berichtet das Aktionsbündnis gegen Hunger. Armut, Klimaveränderungen und politische Konflikte sind Ursachen für diesen traurigen Zustand.

PIMCO setzt sich seit langem für die Linderung des Hungers ein. Über die PIMCO Foundation haben Mitarbeiter freiwillig an lokale Lebensmittelbanken in Südkalifornien und in anderen Regionen gespendet, in denen wir Niederlassungen haben. Wir wissen, wie schwierig es ist, erfolgreich zu sein – egal, ob es darum geht, eine Familie großzuziehen, eine Ausbildung zu machen oder einen Job zu behalten, wenn sich alle Energie darauf konzentrieren muss, das grundlegendste menschliche Bedürfnis zu sichern: Den Zugang zu Nahrung. Aus erster Hand wissen wir, dass allein die Bereitstellung eines Mittagessens für arme Kinder im ländlichen Südafrika eine direkte positive Auswirkung auf ihre Lernfortschritte und damit auf ihren Bildungserfolg hat.

Hunger ist ein hartnäckiges Problem, das durch die Pandemie noch verschlimmert wird. Aus diesem Grund hat PIMCO kürzlich eine deutliche Erhöhung seines Engagements für das Global FoodBanking Network (GFN) angekündigt, das weltweit größte Netzwerk von Lebensmittelbanken.

Das GFN wurde 2006 gegründet, um das Netzwerk von Lebensmittelbanken zu erweitern und ihnen dabei zu helfen, die Verteilung von Lebensmitteln an Hungernde leistungsfähiger zu gestalten. Im Jahr 2020 versorgte das GFN mehr als 27 Millionen Menschen in 44 Ländern, eine Steigerung von 63 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

690 Millionen Menschen hungern

Es ist dringend notwendig, die Verteilung von Nahrungsmitteln auszuweiten. Vor der Pandemie hatten 690 Millionen Menschen keinen regelmäßigen Zugang zu ausreichender Nahrung. Ein UN-Bericht vom vergangenen Jahr prognostiziert, dass die Pandemie weitere 132 Millionen Menschen in die Unterernährung abrutschen lassen könnte. Obwohl Hunger rund um die Welt verbreitet ist, leiden am meisten die Einwohner afrikanischer Länder südlich der Sahara und die von Staaten in Südostasien.

Hungernde und Unterernährte werden ihres Potenzials beraubt – ihre Gesundheit, Bildung, Beschäftigungsfähigkeit und Produktivität leiden und behindern die wirtschaftliche Entwicklung der Länder, in denen sie leben. Dies gilt insbesondere für Frauen und Mädchen, die nach UN-Angaben 60 Prozent der hungernden Bevölkerung ausmachen.

Darüber hinaus sind die Vereinten Nationen mit ihrem Ziel, den Hunger bis 2030 aus der Welt zu schaffen, im Rückstand. Die Weltgemeinschaft muss also ihre Anstrengungen erhöhen, um das Problem anzugehen und eine bessere Zukunft für alle zu schaffen.

PIMCO engagiert sich für die Linderung des Hungers

Als globales Unternehmen sieht sich PIMCO in der Pflicht, sich den dringendsten weltweiten Herausforderungen zu stellen. Wir handeln entsprechend, spenden an leistungsstarke gemeinnützige Partner auf der ganzen Welt wie das GFN, setzen die Talente unserer Mitarbeiter ein und übernehmen eine Führungsrolle in unserer Branche, um für dauerhafte Veränderungen einzutreten.

Im Laufe der Jahre haben sich zahlreiche PIMCO-Mitarbeiter freiwillig gemeldet, um unseren Partnern in der Bekämpfung des Hungers durch den Aufbau von Kapazitäten zu helfen, etwa durch die Entwicklung von Technologiesystemen zur Datenverwaltung, die Durchführung von Marktanalysen für die Lebensmittelverteilung und das Verpacken von Lebensmitteln für bedürftige Familien in Verteilzentren auf der ganzen Welt. Seit 2018 hat PIMCO fast 5,6 Millionen US-Dollar an das GFN und andere gemeinnützige Partner gespendet und damit Lebensmittel an rund 3,6 Millionen Begünstigte auf der ganzen Welt verteilt.

Wir glauben, dass die Bekämpfung von Hunger, aber auch von Geschlechterungleichheit, entscheidend für die menschliche Entwicklung und ein nachhaltiges weltweites Wirtschaftswachstum ist.

Warum Lebensmittelbanken?

Wir glauben, dass Lebensmittelbanken zu den wirksamsten und kostengünstigsten Möglichkeiten gehören, um sicherzustellen, dass mehr hungernde Menschen ernährt und mehr Spendengelder für die Bekämpfung der Ursachen des Hungers bereitgestellt werden. Lebensmittelbanken sammeln und verteilen unverkäufliche, aber unbedenkliche Lebensmittel von jedem Punkt der Versorgungskette – von der Landwirtschaft bis hin zu Lebensmittelherstellern und Einzelhändlern –, die ansonsten entsorgt würden.

Neben der Bekämpfung des Hungers helfen Lebensmittelbanken beim Aufbau von funktionierenden Kommunen, indem sie Arbeitsplätze schaffen und Waren und Dienstleistungen von lokalen Unternehmen kaufen und so wirtschaftliche Anreize in den Gebieten schaffen, in denen sie tätig sind. Wichtig ist auch, dass Lebensmittelspenden einkommensschwachen Familien dabei helfen, Geld für andere Grundbedürfnisse freizusetzen.

Die Rolle des Privatsektors

Wir sind davon überzeugt, dass unser Ansatz positive Veränderungen in lokalen Gemeinschaften anstößt und zugleich den Zusammenhalt in unserer gesamten Organisation stärkt. Wir ermutigen Unternehmen, dieselben finanziellen und personellen Ressourcen zu nutzen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit am Markt sicherstellen, um eine gerechtere und nachhaltigere Welt für uns alle zu schaffen.

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