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HRE-Zentrale in München

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Hypo Real Estate: Flowers lehnt Übernahmeangebot ab

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Das Angebot von 1,39 Euro pro Aktie sei zu niedrig, erklärte Flowers. Er sei davon überzeugt, dass die Bank nach ihrer Restrukturierung wieder ein erfolgreiches Unternehmen werden könne. Das Übernahmeangebot des Bundes läuft noch bis Montag. Die Bundesregierung hält auch nach der Blockade durch den Großaktionär an der angestrebten Komplettübernahme der HRE fest. Die Entscheidung von Flowers, das Kaufangebot nicht anzunehmen, werde am weiteren Verfahren zur vollständigen Übernahme der HRE durch den Bund nichts ändern, sagte ein Sprecher des Finanzministeriums heute in Berlin. Derzeit hält der Bund rund 16 Prozent an der HRE. Nun bleiben der Regierung zwei Möglichkeiten, den maroden Immobilienfinanzierer zu übernehmen: eine massive Kapitalerhöhung oder eine Verstaatlichung der Bank. Gegen eine mögliche Enteignung will der Großaktionär Flowers indes juristisch vorgehen. Zwei von ihm beauftragte Rechtsgutachten hatten ergeben, dass das Rettungsübernahmegesetz der Regierung gegen das Grundgesetz verstößt (DAS INVESTMENT.com berichtete). Laut Medienberichten braucht die in die Krise geratene Bank zudem noch deutlich mehr direkte Staatshilfen als bisher angenommen. So ist in einem internen Gutachten der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Pricewaterhouse Coopers (PwC) von 20 Milliarden Euro die Rede, falls das „Worst-Case-Szenario“ – unter anderem eine negative Entwicklung an den Finanzmärkten sowie eine weiterhin schlechte Bonität des Unternehmens – eintreten sollte. Bisher hat die Bundesregierung mit rund zehn Milliarden Euro gerechnet.

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