IFK bringt zweiten Sachwertfonds

Der „IFK Sachwertfonds Deutschland 2“ sieht ein Fondsvolumen von rund 74 Millionen Euro vor. Investiert werden soll in ein Immobilienportfolio, das die Chancen deutscher Metropolen mit stabilen Cashflows von Einzelhandelsimmobilien im Speckgürtel von Großstädten verbindet.

Mit einer Büroimmobilie in Düsseldorf und je einem Nahversorgungszentrum bei Köln und Darmstadt hat IFK bereits Immobilien im Gesamtwert von knapp 20 Millionen Euro erworben. Dies sind 38 Prozent des in Aussicht genommenen Portfolios. Weitere Immobilieninvestitionen in Höhe von 32 Millionen Euro sollen bis Ende 2012 erfolgen. Als durchschnittlicher Einkaufswert ist dabei den Angaben nach ein Kauffaktor des 13,25-fachen der Jahresmiete vorgesehen.

Bonitätsstarke Mieter

Laut IFK bestehen für die bereits erworbenen Immobilien langjährige Mietverträge. So wird die Büroimmobilie im Zentrum Düsseldorfs unter anderem von der DAK Krankenversicherung und der DG Hyp genutzt. Hauptmieter des Nahversorgungszentrums Frechen-Habbelrath bei Köln sind Aldi, Kaiser´s/Tengelmann und Schlecker. Das Nahversorgungszentrum Eppertshausen, 18 Kilometer von Darmstadt entfernt, wird von Rewe, Penny, NKD und Schlecker genutzt.

In der Planrechnung sind 76 Millionen Euro für Kommanditbeteiligungen sowie 20 Millionen Euro für stille Beteiligungen vorgesehen. Verschiedene Arten der Beteiligung sind demnach möglich. Anleger können sich zwischen unterschiedlichen Laufzeiten und Beteiligungsbeträgen sowie zwischen Einmalzahlungen, Thesaurierung der Ausschüttungen, ratierlich zu erbringender Einlage oder einer Anlage mit rentenähnlichem Auszahlplan entscheiden.

Der IFK Sachwertfonds 2 wird exklusiv über die IVAG vertrieben. IFK legt damit den zweiten Deutschlandfonds vor. Der Vorgänger „Sachwertfonds Nr. 1“ wurde seit 2008 innerhalb von zwei Jahren von mehr als 5.800 Anlegern mit einer Anlagesumme von rund 100 Millionen Euro in sieben Immobilien investiert.

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