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Im Hamsterrad Burnout in der Finanzbranche: So helfen Experten

Frau schaut in die Ferne: Ausgebranntsein kommt in Finanz- und Versicherungsbranche besonders häufig vor. Foto: Tilla Eulenspiegel / Photocase

Frau schaut in die Ferne: Ausgebranntsein kommt in Finanz- und Versicherungsbranche besonders häufig vor. Foto: Tilla Eulenspiegel / Photocase

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Es ist ein Montagmorgen im September 2014 als der Bankangestellte Matthias P. schweißgebadet aufwacht und merkt, dass nichts mehr geht. Um vier Uhr früh liegt er in seinem Bett und sieht einen Tag vor sich, den er vor lauter Erschöpfung für unbezwingbar hält ...
 
So oder so ähnlich beginnt eine typische Fallgeschichte, wie sie Chefarzt Dr. Dirk Schröder etwa 120 mal im Jahr unterkommen. Schröder ist Facharzt für Psychosomatik und Psychotherapie, wesentlicher Schwerpunkt: Burnout. Der 54-Jährige ist seit 28 Jahren in dem Fachgebiet tätig.

Es gibt inzwischen eine ganze Reihe von Kliniken, die sich mit dem Krankheitsbild „Burnout“ beschäftigen. Das Besondere an der Dr. Becker-Brunnenklinik im nordrhein-westfälischen Horn-Bad Meinberg: Es gibt ein Sonderprogramm, das sich gezielt an Mitarbeiter aus der Banken- und Versicherungsbranche richtet.

Burnout komme in diesem Berufsumfeld besonders häufig vor, berichtet Schröder aus seiner Erfahrung. Neben der hohen Arbeitsbelastung habe die Branche mit Imageproblemen zu kämpfen. Mitarbeiter aus Finanz- und Versicherungswesen stießen heute auf mehr Misstrauen als noch vor der Pleite von Lehman Brothers und Co. Dazu kämen die hohe Anforderungen an die Dokumentation der Beratung, die den Mitarbeitern das Leben schwer machten.

Was ist Burnout - und wer ist betroffen >>