Lesedauer: 2 Minuten

IM-Trendstudie Bankensterben: Nur 20.000 Filialen im Jahr 2025

Seite 2 / 2

Einigkeit herrscht auch über die Gründe für den beschleunigten Rückgang. Insbesondere die Regionalbanken müssen massiv Kosten sparen, um die stark rückläufigen Zinsüberschüsse auszugleichen und gleichzeitig die digitalen Kanäle auszubauen. Bei rund 80 Prozent der befragten Häuser, vor allem bei Geschäftsbanken, Sparkassen und Genossenschaftsbanken haben Maßnahmen wie Filialumbau und der Ausbau der medialen Kanäle, insbesondere des Online-Bankings hohe und höchste Priorität.

Auch die Zahl der Banken wird in den nächsten Jahren weiter zurückgehen. Die befragen Führungskräfte der Sparkassen gehen davon aus, dass die Zahl der Institute um 20 Prozent bis 2025 fallen wird.

Nach vorläufigen Zahlen der Deutschen Bundesbank sank die Zahl der Kreditinstitute im Jahr 2016 von 1.960 auf nur noch 1.888. Dies stellt mit fast vier Prozent den größten Rückgang der vergangenen Jahre dar.

Investors Marketing erwartet, dass bis 2025 von den derzeit 396 Sparkassen nur noch rund 300 Sparkassen übrigbleiben, von den 972 Genossenschaftsbanken im BVR noch etwa 700 Banken.

Mehr zum Thema