Die Welt ist geteilt in eine Börsen- und eine Wirtschaftswelt. Die Finanzmärkte können nicht voneinander lassen. Wenn Milch fällt, fällt auch Käse. Verliert die Wall Street, zieht sie Europa, Asien und den Nahen Osten gleichermaßen in den Keller.
Wenn die Börsen feiern, dass die US-Notenbank die Märkte mit Geld flutet, um einen Crash zu verhindern, dann wird die Abhängigkeit besonders deutlich. Die Börsen feiern den gelöschten Brand und übersehen den Löschschaden. Das wird nicht ewig gutgehen.
Anders sieht das in der realen Wirtschaft aus. Die Marktakteure fürchten, dass die US-Konjunkturschwäche andere Regionen belasten könnte. Das R-Wort geht um, und die ultimative Steigerung heißt Welt-Rezession.
Dabei sprechen kaum Anzeichen für ein solches Szenario. Natürlich wird eine schwächere Wirtschaft in den USA Spuren hinterlassen, doch hat die Globalisierung auch den Vorteil, dass in diesem engen Geflecht einzelne Ausfälle relativiert werden. Die deutschen Exportstatistiken beispielsweise zeigen, dass Asien und Osteuropa Ausfälle in den USA kompensiert haben.
Bei den Emerging Markets ist es vor allem ein Spiel gegen die Zeit. Natürlich hängen die Händlernationen China und Indien von den Launen des US-Verbrauchers ab. Sollte die US-Wirtschaft bald wieder Tritt fassen, dann wird nur eine kleine Schramme übrig bleiben.
Eine Korrektur der heißgelaufenen Emerging Markets war ohnehin überfällig. Das gilt zum Teil auch für die etablierten Börsen, die seit Jahren nur eine Richtung kennen.
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