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Alexander Isak, Manager des UBS Euroinvest Immobilien Fonds: „Europäische Büroimmobilien gehören in ein diversifiziertes Portfolio.“ | © UBS Asset Management

Immobilien-Experte von UBS-AM Investoren blicken nach Barcelona

Das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage an den europäischen Core-Immobilienmärkten setzt sich fort. Sowohl bei den Investitionen als auch bei der Vermietung trifft hohe Nachfrage auf mangelndes Angebot. In zentralen Lagen in den europäischen Metropolen sind Flächen ab 1.000 Quadratmeter kaum zu finden. Auch in Barcelona, einer der derzeit attraktivsten Immobilienstandorte Europas, sind größere zusammenhängende, moderne Flächen kaum mehr verfügbar. Die nordspanische Stadt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten bemerkenswert entwickelt. Zwar hat die globale Finanzkrise auch hier dem starken wirtschaftlichen Aufschwung einen Dämpfer versetzt. Seit 2014 verzeichnet die Region Barcelona aber wieder ein außergewöhnliches Wirtschaftswachstum, getrieben vor allem durch neue Technologien und den Exportsektor.

Barcelona: Hohe Wirtschaftskraft, gesunkene Leerstände

Von dieser Entwicklung profitiert auch der Büroimmobilienmarkt, der sich mit rund 4,3 Millionen Quadratmeter als einer der Core-Büroimmobilienmärkte innerhalb Europas qualifiziert. Die Wirtschaftskraft und die reizvolle Lage am Mittelmeer macht Barcelona zu einem begehrten Standort für Unternehmen. 2017 ließ die intensive Auseinandersetzung um die Unabhängigkeit Kataloniens Investoren vorsichtiger werden. Entgegen dem allgemeinen Trend in Europa sind die Immobilienpreise Ende 2017 leicht gesunken. Barcelona wurde zu einem relativ „erschwinglichen“ Immobilienmarkt in der EU. Die Diskussion ist mittlerweile abgeflaut, und der Markt hat sich innerhalb weniger Monate gedreht. Anleger investieren wieder sehr stark in der Metropole, nicht zuletzt aufgrund der anhaltend guten wirtschaftlichen Fundamentaldaten.

Auf der Vermietungsseite haben die hohe Flächennachfrage und eine geringe Bautätigkeit zu einem starken Rückgang der Büroleerstände geführt. Nicht nur die Innenstadt ist begehrt, gefragt sind auch Flächen in der Peripherie und vor allem in den New Business Areas, wo die Leerstandrate bis unter 5 Prozent gesunken ist, was einen deutlichen Aufwärtsdruck auf die Mietpreise hat. Auch wenn sich das Wertwachstum nicht mit der Dynamik der vergangenen Jahre fortsetzen dürfte, sehen wir die Zukunft des Büromarkts in Barcelona positiv. Aufgrund des geringen Flächenangebotes dürfte das Mietpreiswachstum in den kommenden Jahren anhalten, auch wenn mit weniger Wirtschaftswachstum zu rechnen ist.

Immobilien bleiben ein attraktives Investment

Barcelona ist nicht der einzig interessante Büroimmobilienmarkt in Europa. Trotz gesunkener Anfangsrenditen ist ein diversifiziertes Portfolio aus Core-Büroimmobilien in europäischen Metropolen eine attraktive Anlage. Das gilt sowohl im Vergleich zu den noch niedriger rentierenden Anleihemärkten als auch gegenüber Aktien, die zuletzt eine erhöhte Volatilität aufgewiesen haben, die in den kommenden Jahren anhalten dürfte.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.

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