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Quelle: das_banni / photocase.com

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Immobilien: In der Krise werden die besten Geschäfte gemacht

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Rezession allerorten: Der globale Abschwung und die allgemeine Kreditverknappung lassen auch die Preise und Mieten für gewerblich genutzte Objekte fallen. Im ersten Quartal dieses Jahres, so die Immobilienberater von CB Richard Ellis (CBRE), gingen die Flächenumsätze europaweit um 3,6 Prozent zurück. Und die Mieten lagen im Schnitt 6,5 Prozent unter den Höchstwerten des Vorjahres. Nur in einigen Großstädten – darunter Mailand und Frankfurt – bleiben die Mieten noch stabil. Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Ausgabe von DAS INVESTMENT (Juli 2009). Dort lesen Sie im Crashtest wie sich drei der beliebtesten Immobilienfonds durch die Krise kämpfen. >> zur Themenübersicht
>> zum Abo-Service & Einzelheftbestellung  Der Markt scheint zudem wie gelähmt: Transaktionen jenseits von 50 Millionen Euro finden kaum noch statt. Angebot und Nachfrage liegen zu weit auseinander. Gehandelt werden nur noch Immobilien im Wert von 25 bis 50 Millionen Euro. Gefragt sind vor allem Top-Objekte in erstklassigen Lagen mit guten Vermietungsquoten, die traditionell  als ein guter Schutz vor Inflation gelten. Die Leerstände steigen Für Vermieter dürfte es in Zukunft immer schwieriger werden, frei stehende Flächen zu vermarkten. Die Leerstandsquote ist europaweit um mehr als einen Prozentpunkt gestiegen. Besonders die Nachfrage der Banken, die vor allem in den Metropolen zu den wichtigsten Interessenten an Bürotürmen zählen, ist dramatisch eingebrochen. Allein in Europa haben sie im ersten Quartal dieses Jahres rund 80 Prozent weniger Flächen neu gemietet als im Quartalsschnitt der vergangenen fünf Jahre, heißt es von der Immobiliengruppe Cushman & Wakefield. Auch die gesamte angemietete Fläche ging dramatisch zurück: von 407.305 Quadratmetern im vierten Quartal 2008 auf nur noch 43.630 Quadratmeter Ende März. Doch in der Krise werden die besten Geschäfte gemacht, heißt es zwar etwas abgegriffen, aber nicht zu Unrecht. „Gut kapitalisierte, langfristig orientierte Investoren werden bestrebt sein, vom aktuell fehlenden Wettbewerb um Anlageobjekte und der deutlichen Preiskorrektur zu profitieren“, sagt Fabian Manegold, zuständig für die Deutschland-Transaktionen von Invesco Real Estate. „Das bedeutet, dass die Preise wirklich erstklassiger Immobilien schneller anziehen könnten, als man angesichts des aktuellen Marktumfelds meinen würde.“ Bestätigung bekommt Manegold unter anderem von einer Umfrage des amerikanischen Immobilienportals Loopnet: Zwar rechnen zwei Drittel der befragten 1.500 Eigentümer, Broker und Immobilieninvestoren damit, dass die Häuserpreise vor einem Erstarken des Handels noch um 10 Prozent oder mehr fallen müssen. Den sich daran anschließenden Aufschwung erwarten jedoch 26 Prozent von ihnen bereits in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres, weitere 42 Prozent spätestens ab 2010. Dazu passt auch eine Mitteilung von Jones Lang Lasalle: Deren Immobilien-spezialisten beobachten bereits jetzt einen Anstieg der Investitionen kapitalstarker Anlageinstitute. Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Ausgabe von DAS INVESTMENT (Juli 2009). Dort lesen Sie im Crashtest wie sich drei der beliebtesten Immobilienfonds durch die Krise kämpfen.
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