Half Penny Bridge in Dublin. <br> Quelle: Tobias Kommeter  / Pixelio

Half Penny Bridge in Dublin.
Quelle: Tobias Kommeter / Pixelio

Immobilien-Studie: Dublin führt

//
In den Metropolen wie London, Brüssel oder Kopenhagen sind Büros in Top-Lagen eine gute Geldanlage. Wie eine Analyse der Ratingagentur Feri ergab, liegen die aktuellen Mieten für Bürogebäude in diesen Städten nahe bei den Fair-Value-Mietrenditen.

Wer Büroräume in der irischen Hauptstadt vermietet, ist noch besser dran. Die Fair-Value-Mietrendite liegt dort bei rund 6,2 Prozent, während die derzeit erzielbare Mietrendite 7,5 Prozent beträgt, so das Studienergebnis. Dublin ist somit die einzige europäische Stadt, deren Immobilien Feri als „sehr stark unterbewertet“ einschätzt.

Leicht unterbewertet ist laut Feri die ungarische Hauptstadt Budapest. Top-Büroimmobilien in deutschen Städten wie Frankfurt, München, Berlin und Hamburg sind hingegen leicht überbewertet –genauso wie hochwertige Objekte in Stockholm und Mailand.

17 von 25 Standorten „fair bewertet“


Von den 25 Standorten, die Feri im vierten Quartal 2011 untersuchte, erhielten 17 die Bezeichnung „fair bewertet“.

„Seit dem starken Anstieg der Mietrenditen infolge der Finanzkrise 2008 / 2009 ist es insbesondere in den Top-Lagen zu einer Normalisierung gekommen“, erklärt Manfred Binsfeld, Leiter Immobilien-Research bei Feri. Für die kommenden fünf Jahre beurteilt er die Mietentwicklung grundsätzlich optimistisch, auch wenn die für 2012 erwartete Konjunkturabkühlung eintreten und das Mietwachstum abschwächen sollte. „Eine Rezession und einen dadurch ausgelösten Miet- und Preisverfall an den Immobilienmärkten erwarten wir derzeit nicht“.


Hintergrundinfo: Bei der Ermittlung der Fair-Value-Mietrendite legte Feri sowohl die wirtschaftlichen Fundamentaldaten als auch die Entwicklungen bei alternativen Anlagemöglichkeiten zu Grunde.

Mehr zum Thema