Themen
TopThemen
Fonds
Fondsanalyse
Mediathek
Märkte
Finanzberatung
Versicherungen
Boulevard
Experten
Denker der Wirtschaft
Krypto
Services
Academy Newsletter Veranstaltungskalender Finanz-Charts Globale Märkte Krypto-Kurse (in Echtzeit) Währungen (in Echtzeit)
Skyline Frankfurt am Main (Foto: Epizentrum Wikipedia)

Skyline Frankfurt am Main (Foto: Epizentrum Wikipedia)

Immobilienaktien

„Anleger dürften ein Dividendenwachstum erleben“

//
Aufgrund der sich im Allgemeinen verbessernden Fundamentaldaten in den Immobilienmärkten, konnten börsennotierte Immobilienunternehmen in aller Welt weiter ein solides Wachstum verzeichnen. Dies sowohl in Hinsicht auf Umsätze, als auch die Gewinne pro Aktie. 2014 könnten viele Immobilienmärkte und Immobiliensektoren diese Wachstumstrends fortsetzen.

Aufgrund des Konjunkturaufschwungs und einer überschaubaren Zahl an kommerziellen Bauvorhaben wird dies aller Wahrscheinlichkeit nach auch die Mietentwicklung unterstützen. Unserer Ansicht nach sind diese Wachstumstrends gerade in Kontinentaleuropa und in Großbritannien besonders deutlich.

Nordeuropäische Länder verzeichnen stärkeres Wachstum

Hinweise auf eine Verbesserung der Lage in Europa sind unserer Meinung nach für Immobilienaktien positiv. Sie fließen wahrscheinlich aber nur langsam in die Mietmärkte. Nordeuropäische Länder haben in letzter Zeit ein solideres Wirtschaftswachstum berichtet als viele andere europäische Länder. Schweden und Deutschland, die bei der Erholung der regionalen Immobilienmärkte 2011 vorne lagen, konnten auch weiterhin andere Teile Europas in Hinsicht auf das Mietwachstum im Markt übertreffen.

Unserer Meinung nach haben die Renditespreads zwischen Primär- und Sekundärwerten Rekordhöhen erreicht. Sie scheinen sich nun zu stabilisieren. Die europäische Geldpolitik in Kombination mit einer insgesamt besser werdenden Wirtschaftsstimmung und einer gestiegenen Risikobereitschaft hat Potenzial, weitere Investitionen in die Anlageklasse zu bewirken.

Aufschwung bei Nachfrage von Büroimmobilien?

 
Die steigende Zahl von Transaktionen in Europa ermutigt uns in dieser Hinsicht. Die erste Welle waren Investitionen im Einzelhandelssektor. Das hat sich recht gut gehalten. Wir glauben, die nächste Welle wird sich auf Büroimmobilien erstrecken. Unserer Meinung nach hat sich die Nachfrage nach Büroobjekten immer noch nicht erholt. Es gibt aber Aktivitäten in bestimmten Marktbereichen, in denen Angebotslücken gegenüber den historischen Durchschnittswerten bestehen.

Vermieter im Einzelhandelssektor konnten in Hinsicht auf Umsätze der Mieter nur moderate Ergebnisse verzeichnen. Die Mietumsätze sind im Allgemeinen jedoch aufgrund vertraglicher Indexmieten weitestgehend gestiegen. Wir glauben, Paris ist der interessanteste Büromarkt. Hier stehen die Mieten aufgrund der schwachen Nachfrage unter Druck.

Die nordischen Märkte konnten bessere Trends bei den Büromieten verzeichnen. Das Wachstum war im besten Fall aber nur gering. Es besteht unserer Ansicht nach eine gute Nachfrage nach modernen Industrieanlagen. Dies ist Folge der Situation im Fertigungsbereich und dem fortgesetzten Trend zu einem hoch entwickelten Lieferketten-Management. Steigende Mieten in Londons Peripherie

In Großbritannien unterstützen immer mehr positive Wirtschaftsergebnisse die Fundamentaldaten im Immobilienmarkt, insbesondere im Großraum London. Büroflächen im Zentrum Londons werden in letzter Zeit mit zunehmendem Tempo vermietet, vor allem an Versicherungen sowie Technologie-, Medien- und Telekommunikationsunternehmen.

Wir werten dies positiv, da nun nach der Finanzkrise auch wieder Bauvorhaben im Citybereich in Angriff genommen werden. Die Mietentwicklung im West End und in Peripheriebereichen hat das Wachstum in der Innenstadt überholt. Hier haben die Mieten sich in den vergangenen zwei Jahren neutral entwickelt. Wie auch andere Wirtschaftsdaten haben sich auch Einzelhandelsumsätze und Einzelhandelsmieten verbessert, insbesondere in den Londoner Top-Einkaufslagen.

Die Auswirkungen von Gewinnwachstum auf die Immobilienaktien


Trotz der Besorgnis über steigende Zinsen glauben wir, börsennotierte Unternehmen werden 2014 aller Wahrscheinlichkeit nach in der Lage sein, die Finanzierungskosten ihrer bestehenden Verbindlichkeiten senken zu können, indem sie fällig werdende Kredite durch billigere ersetzen.

Auf Grundlage unserer Fundamentalanalyse gehen wir davon aus, dass Anleger in Immobilienaktien während der nächsten Jahre wahrscheinlich ein Dividendenwachstum erleben werden. Gründe dafür sind das Gewinnwachstum und die historisch niedrigen Ausschüttungsquoten. Die Faktoren, die sich auf das Gewinnwachstum und die Entwicklung des Aktienkurses auswirken, unterscheiden sich jedoch von Markt zu Markt.

Das Franklin Templeton Immobilienteam verfügt über Erfahrung bei weltweiten Investitionen in öffentliche und private Immobilienprojekte. Wir verfolgen einen disziplinierten Anlageprozess, der auf strikter Fundamentaldatenanalyse beruht. Wir besichtigen Objekte, treffen uns mit Management-Teams, untersuchen Trends in den lokalen Märkten und analysieren die finanziellen Bedingungen und Aussichten. Ziel dabei ist die Zusammenstellung eines nach Region und Immobiliensektor diversifizierten Portfolios.

Mehr zum Thema
nach oben