Millennium Tower, Bukarest

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Immobilienfonds mit Problemen: Degi International ist wieder zu

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Erst Ende Januar hatte der Degi International wieder aufgemacht. Nachdem Anleger neuerlich Kapital abgezogen haben, bleibt er für mindestens drei Monate geschlossen.

Auch der Degi Europa bleibt für zwölf weitere Monate bis Ende Oktober 2010 zu. Beide Fonds geben zudem keine neuen Anteile aus. Um Liquidität zu beschaffen, werden die Fonds nun Immobilien verkaufen. Dadurch könne sich der Anlageschwerpunkt ändern, Anlegern solle die Möglichkeit gegeben werden, sich über die Neuausrichtung zu informieren, bevor sie investierten, heißt es bei der Degi zur Begründung.

Anleger haben zwischen Juni und September rund 250 Millionen Euro aus dem Degi International abgezogen. Die Nettoliquidität liegt damit bei nur noch rund 8 Prozent. Die Fondsgesellschaft verweist auf die „öffentliche Diskussion über mögliche Verlustrisiken bei offenen Immobilienfonds, die zu einer erneuten Verunsicherung der Anleger geführt“ habe.

Hinzu kommen könnte, dass Dresdner-Bank-Berater nach dem Verkauf der Degi von Dresdner an Aberdeen Asset Management den Degi-Fonds verstärkt gegen Commerzbank-Immobilienfonds getauscht haben.

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