Aktualisiert am 26.09.2007 - 19:52 UhrLesedauer: 1 Minute

Immobilienfonds setzen auf Europa-Ausland

Offene Immobilienfonds investieren verstärkt im europäischen Ausland. Das zeigt eine aktuelle Statistik des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) zum Stichtag 31. März 2007. An diesem Tag machten europäische Immobilien außerhalb Deutschlands – gemessen am Wert – im Schnitt 55 Prozent der Portfolios aus. Ein Jahr zuvor waren es 49 Prozent gewesen. Gleichzeitig rangierten die Anbieter deutsche und nicht-europäische Objekte aus: Der Anteil deutscher Immobilien sank innerhalb eines Jahres von 43 auf 38 Prozent. Damit bleibt der heimische Markt in der Länderbetrachtung aber nach wie vor der Lieblingsstandort der Immobilien-Fondsgesellschaften. Es folgen Frankreich mit 18 Prozent und Großbritannien mit 11 Prozent. Außerhalb Europas waren offene Immobilienfonds am Stichtag zu 7 Prozent investiert. Vor einem Jahr waren es 8 Prozent. Spitzenreiter sind die USA mit 4 Prozent sowie Korea und Kanada mit knapp einem Prozent. INFO: Der BVI ist der Interessenverband der deutschen Fondsbranche. Er vertritt derzeit 85 Mitglieder. Diese verwalten insgesamt rund 1,5 Billionen Euro in Publikums- und Spezialfonds.
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