Zufrieden mit 2015: Union Investment Real Estate Chef Reinhard Kutscher. Foto: Union Investment

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Immobilienfonds

Union Investment Real Estate verbucht Rekordjahr

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Sechs Objektkäufe für insgesamt 1,1 Milliarden Euro realisierte die Union Investment Real Estate im vergangenen Jahr in den USA und Australien. Bei einem Gesamtankaufsvolumen von 3,5 Milliarden Euro bedeutet das einen Anteil von über 30 Prozent. Rekord! Am meisten gekauft wurde in Houston, Boston, San Francisco und Sydney. Ermöglicht wurden die Ankäufe durch Mittelzuflüsse in den Fonds. Das im Immobilienbereich gemanagte Fondsvermögen stieg 2015 von 26,1 Milliarden auf 28,5 Milliarden Euro.

„Die internationalen Transaktionen haben einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, die Bestandsportfolios weiter zu verjüngen und die guten Vermietungsquoten unserer Immobilienfonds für die Zukunft zu stabilisieren“, sagt Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung von Union Investment Real Estate und ergänzt: „Die Vermietungsstände unserer Fonds für private und institutionelle Anleger liegen zum Jahresende im Durchschnitt bei 95 Prozent.“

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Und auch seine Ankaufstrategie für Sekundärmärkte hat Union Investment Real Estate in den USA vorangetrieben. Investiert wurde dafür in die Büromärkte von Boston, Houston und Menlo Park/Silicon Valley. Zudem kauften die Frankfurter ihr erstes Hotel in den USA. Für ihren Fonds Unilmmo: Europa (WKN: 980 551) wurde das Godfrey Hotel in Boston für 166 Millionen Euro erworben. Unilmmo: Europa hält 24,2 Prozent seines Immobilienvermögens in den USA (Stand: 30.09.2015). Amerika- und Asien-Pazifik-Investments sollen zukünftig verstärkt ausgebaut werden. Der Zielanteil europäischer Investments liegt bei bis zu 48 Prozent. Das Fondsvolumen liegt derzeit bei 10,5 Milliarden Euro.

Insgesamt tätigte Union Investment Real Estate im vergangenen Jahr 66 Transaktionen, 29 Ankäufe und 37 Verkäufe. Das Volumen betrug 5 Milliarden Euro, nach 3,5 Milliarden Euro 2014.

Die Verkäufe hatten einen Wert von 1,5 Milliarden Euro, das ist der höchste Stand seit fünf Jahren. Auch für 2016 ist Kutscher optimistisch: „Das Marktumfeld verlangt jedoch besonderes Augenmaß und Disziplin.“

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