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Aktualisiert am 27.01.2020 - 16:15 Uhrin ImmobilienLesedauer: 2 Minuten

Immobilienfonds: Weniger Deutschland, mehr Ausland

Das Shopping-Center „Megalò" in Chieti (Italien)
Das Shopping-Center „Megalò" in Chieti (Italien)
gehört dem Fonds SEB-Immoinvest Foto: SEB

Im Durchschnitt halten offene Immobilienfonds inzwischen nicht einmal mehr ein Drittel ihrer Immobilienvermögen in Deutschland. Vor vier Jahren betrug der Anteil noch die Hälfte, vor sechs Jahren sogar rund 60 Prozent, berichtet der Branchenverband BVI in einer aktuellen Studie. Beliebtestes Land für den Hausbesitz nach Deutschland ist nun Frankreich mit einem Anteil von 19 Prozent am gesamten Immobilienvermögen. Der Anteil an außereuropäischen Immobilien stieg von 9,3 Prozent vor einem Jahr auf nunmehr 12 Prozent. Die Umschlagshäufigkeit der Portfolios ging dagegen zurück. Mit 173 Käufen waren die Fondsmanager im Jahr 2008 deutlich weniger kauflustig als noch ein Jahr zuvor (257 Käufe). Aber sie verkauften auch weniger Bestände: Die Quote sank von 296 auf 282 Verkäufe. Per Ende 2008 verwalteten die Fonds insgesamt 1.578 Objekte mit einem Gesamtwert von 89 Milliarden Euro. Die Mietverträge der Beton-Fonds sind, was die Laufzeiten angeht, recht breit gestreut. Gut die Hälfte der Verträge läuft gut verteilt in den kommenden vier Jahren aus. Der Rest läuft länger. „Ein Großteil ihrer Einnahmen ist den offenen Immobilienfonds somit sicher, was ihre relative Unabhängigkeit von den Aktienmärkten unterstreicht.“, kommentiert der BVI dazu. Leider betrachtet er in dem Jubel nicht, wer denn die Mieter überhaupt sind, und ob sie in den kommenden Jahren überhaupt noch zahlen können. Darüber gibt es keine Studie. Die Analysen des Verbands mit detaillierten Daten zu Alter, Lage, Nutzungsart und Mietverträgen der Immobilienbestände lesen Sie in unserer Diagramm-Strecke hier. Nützliche Links: Homepage des BVI

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