Immobilienmarkt: Deutschland trotzt Euro-Krise
Wohn- und Einzelhandelsimmobilien gefragt
Befragt wurden unter anderem Banken, geschlossene Immobilienfonds, Immobilien-AGs/REITs, institutionelle Investoren, Kapitalanlagegesellschaften, Opportunity/Private Equity Funds, Versicherungen und Wohnungsgesellschaften. Sowohl absolut als auch im europäischen Vergleich schätzen bemerkenswerte 99 Prozent der befragten Akteure den deutschen Markt als attraktiv oder sogar sehr attraktiv ein. Der Optimismus für Deutschland ist in fast allen Belangen deutlicher ausgeprägt als im übrigen Europa. Die gute Stimmung zeigt sich unter anderem bei der Preisentwicklung der favorisierten Segmente – dies sind Einzelhandels- und Wohnimmobilien in guten Lagen. Die Befragten erwarten hier steigende Preise in Deutschland: Bei Einzelhandelsimmobilien in 1a-Lagen rechnet jeder Zweite mit Preissteigerungen. Bei Wohnimmobilien an Top-Standorten sind es sogar drei Viertel der Befragten. In keinem anderen untersuchten Land werden diese Werte übertroffen. Ein anderes Bild zeigt sich allerdings im Bürosegment. Lediglich ein Viertel der Befragten erwartet hier steigende Preise in deutschen 1a-Lagen – insgesamt erwarten die Befragten eine eher stabile Preisentwicklung.
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