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Blick auf Freiburg: Die Immobilien der Breisgau-Metropole sind einer Studie zufolge besonders aussichtsreich für Anleger   | © Pixabay

Immobilienpreise steigen weiter Beste Einstiegschancen in der dritten Reihe

Die Mietpreisbremse wird ihrem Namen nicht gerecht, da sie den Anstieg der Mieten nicht verlangsamen kann. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Bulwiengesa im Auftrag des Immobilienfonds-Initiators Deutsche Invest Immobilien (DII). Noch stärker jedoch kletterten hierzulande die Preise der Eigentumswohnungen.

„Aufgrund der derzeitigen Marktsituation, geprägt von günstigen Zinsen und hoher Nachfrage, haben Miet- und Kaufpreise für Wohnimmobilien neue Höchststände erreicht“, sagt DII-Geschäftsführer Frank Wojtalewicz. In Ballungszentren wie Berlin lässt die Entwicklung nur noch Raum für geringe Renditen, die zwischen 2,1 und 3,7 Prozent liegen. Die deutsche Hauptstadt gehört als Top-Standort zu den sieben sogenannten A-Städten (siehe Grafik links), die mit 2,3 bis 4,0 Prozent Rendite im Schnitt Anleger kaum stärker locken können.

Da verwundert es wenig, dass die Kapitalgeber sich vermehrt den weniger prominenten Standorten der B- und C-Kategorie zuwenden. Die alphabetische Klassifizierung stammt ursprünglich von Bulwiengesa, hat sich in der Branche allerdings längst eingebürgert. Entscheidende Kriterien für die Einteilung der Städte sind ihre Größe und Bedeutung sowie die Liquidität ihres Immobilienmarkts.

Zu den 14 B-Standorten zählen Großstädte wie Dortmund mit bis zu 650.000 Einwohnern, in denen mehr als 1,5 Prozent des Umsatzes des gesamten Immobilienmarkts anfallen. Unter den 22 kleineren C-Städten finden sich beispielsweise Augsburg, Potsdam oder Rostock.

Die Faustregel ist einfach: Je besser die Kategorie einer Stadt, desto höher sind dort Nachfrage und Kaufpreise. A-Städte gelten als besonders sicheres Investment, da Leerstände unwahrscheinlich sind. Nur müssen Anleger eben wegen der hohen Kaufpreise bereit sein, übersichtliche Renditen zu akzeptieren. Die Ergebnisse der Studie bestätigen den Trend weg von A-Städten. Gerade Standorte, die bislang wenig Beachtung fanden, zeichnen lukrative Renditen aus.

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