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Immobilienverband Deutschland (IVD) Immobilienpolitik: Große Koalition ignoriert drei Viertel ihrer Wähler

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„Selbst bei einem Großteil derjenigen, die noch nicht über einen Immobilienerwerb nachgedacht haben, muss man von verhinderten Eigentümern sprechen. Auch aus diesem Grund sollte die staatliche Förderung der Eigentumsbildung in Deutschland dringend verbessert werden. Schließlich ist Wohneigentum der beste Weg zu einer kapitalgedeckten Altersvorsorge, bietet Schutz vor steigenden Mieten und bildet seit jeher den Kern des Vermögensaufbaus privater Haushalte", so Schick.



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Im bundesweiten Durschnitt sind 52 Prozent der Bevölkerung Eigentümer. In Westdeutschland besitzen 56 Prozent der Bevölkerung ein Haus oder eine Eigentumswohnung und weitere 19 Prozent haben bereits darüber nachgedacht sich Wohneigentum zuzulegen. Im Osten Deutschlands sind es 36 Prozent, die Wohneigentum besitzen und 20 Prozent, die schon darüber nachgedacht haben. „Zwar ist die Leistbarkeit einer eigenen Immobilie im Osten höher, dennoch hatte die Bevölkerung im Osten weniger Zeit für den Vermögensaufbau. Die Angleichung an die Westquote beim Immobilienbesitz bleibt weiterhin eine Herausforderung", so Schick.

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