Anleihen-Crash: Welche Rentenfonds am stärksten fallen

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Anleihen-Crash: Welche Rentenfonds am stärksten fallen

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Am 20. April 2015 erreichte die Rendite 10-jähriger deutscher Staatsanleihen ein Rekordtief von 0,07 Prozent. Innerhalb von rund sieben Wochen schoss sie um einen knappen Prozentpunkt auf 1,01 Prozent in die Höhe. Was sich auf den ersten Blick nicht besonders dramatisch anhört, ist der größte Renditesprung dieser Papiere seit Jahrzehnten.

Was das für Anleihe-Investoren bedeutet, lässt sich am Kursverlauf des Euro-Bund-Future ablesen, der sich wie eine Bundesanleihe mit einem Kupon von 6 Prozent und einer Laufzeit von 10 Jahren verhält: Dieser viel beachtete Terminkontrakt stürzte im gleichen Zeitraum um mehr als 7 Prozent ab.



Über die Gründe für den Crash auf dem deutschen Anleihe-Markt wird derzeit heiß diskutiert – vor allem weil er auf den ersten Blick nicht so recht mit dem groß angelegten Anleihe-Aufkaufprogramm der Europäischen Zentralbank zusammenpassen will. Auf den zweiten Blick aber vielleicht schon: Die Anleiheankäufe der EZB laufen schon eine ganze Weile und haben die ohnehin schon durch die Schuldenkrise verzerrten Kurse weiter steigen lassen. Der jetzige Kursverfall lässt sich schlicht mit Gewinnmitnahmen von Investoren erklären. „Kaufe, wenn ein Gerücht aufkommt, und verkaufe, wenn die Nachricht bestätigt wird“, führt die FAZ ein Börsianer-Sprichwort in einem Artikel an, der diesen Zusammenhang sehr gut beschreibt.

Aber was bedeutet der Anleihen-Crash für Rentenfonds? Welche Fonds aus welchen Kategorien sind am stärksten betroffen? Und an welchen Fonds gehen die Turbulenzen (nahezu) spurlos vorbei?

Die Fakten und Grafiken bringen Aufschluss...


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