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„In diesen Segmenten werden wir bald lukrative Transaktionen vermelden“ Hausinvest-Fondsmanager über Probleme und Chancen offener Immobilienfonds

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Wie und aus welchen Gründen hat sich die Ausschüttungspolitik Ihres Fonds in den vergangenen Jahren verändert?

Schüttauf: Unsere Ausschüttungspolitik hat sich in der Struktur nicht verändert. Lediglich die Höhe haben wir wie bereits erwähnt an die Marktgegebenheiten angepasst.

Offene Immobilienfonds verzeichnen seit geraumer Zeit sehr hohe Mittelzuflüsse. Würden Sie sagen, dass es Ihrer Branche uneingeschränkt blendend geht? Was ist der Grund, warum keine neuen Anbieter auf den Markt drängen?

Schüttauf: In der Tat sind offene Immobilienfonds wieder sehr beliebt. Die neuen Regularien sind im Vertrieb und von den Anlegern verstanden worden, so dass die Assetklasse wieder großes Vertrauen genießt. Für neue Anbieter und Produkte ist der Markteintritt allerdings schwer, weil offene Immobilienfonds eine gewisse Größe brauchen, um eine stabile Rendite zu erwirtschaften.

Laut einer Umfrage des Institute for Marketing Research in Frankfurt sind offene Immobilienfonds auch bei Anlagemillionären sehr beliebt: 16 Prozent der befragten Millionäre halten diese Anlageform für interessant. Wie setzt sich die Anlegerschaft Ihres Fonds zusammen?

Schüttauf: Die Anlegerschaft des Hausinvest setzt sich aktuell aus 97,4 Prozent Privat- und 2,6 Prozent institutionellen Anleger zusammen. Es ist unser Ziel, den Anteil von Großanlegern im Fonds gering zu halten, um nicht den Fehler anderer Fonds der Vergangenheit zu wiederholen, bei denen institutionelle Investoren hohe Kapitalanteile quasi geparkt hatten und die dann bei massiven Mittelabfluss in Liquiditätsschwierigkeiten kamen.

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