Index zu schlagen genügt nicht AGI-Chefin über aktives Fondsmanagement

AGI-Chefin Elizabeth Corley

AGI-Chefin Elizabeth Corley

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Für aktiv verwaltete Fonds wird es immer schwieriger den Index zu schlagen. Das legt eine Studie von Allianz Global Investors (AGI) nahe. 64 Prozent der von AGI im Rahmen der Studie befragten institutionellen Investoren stimmten dieser Aussage zu. 

Für 57 Prozent der Befragten spielt der Mehrertrag gegenüber ETFs eine wichtige Rolle bei der Wahl des Fondsmanagers. Daher setzen viele Institutionelle auf Asset Manager, die ihren Erfolg in der Vergangenheit über einen längeren Zeitraum unter Beweis gestellt haben.

Kein Grund, sich zurückzulehnen

Doch ein Grund, sich zurückzulehnen und ausschließlich auf die Kernaufgabe - also die Vermögensverwaltung - zu konzentrieren, ist es auch für erfolgreiche Fondsgesellschaften nicht. Davon ist Elizabeth Corley, Vorstandschefin von Allianz Global Investors (AGI) überzeugt. Eine Überrendite, die nach Abzug von Kosten über der der Indexprodukte liegt, kann nicht alles sein, erklärt Corley gegenüber der Börsen-Zeitung

Langfristig komme es darauf an, Kundenerwartungen zu erfüllen, so Corley. Und gerade bei institutionellen Investoren können diese Erwartungen sehr spezifisch sein. „Für diejenigen, die in einem hochregulierten Umfeld gewisse Verbindlichkeiten bedienen müssen, sind sie ganz anders als für jene, die über einen konkreten Anlagezeitraum auf ein bestimmtes Ergebnis hin sparen“, sagt die AGI-Chefin und macht das an einem Beispiel deutlich.