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Der bisherige und künftige indische Premierminister Narendra Modi
Der bisherige und künftige indische Premierminister Narendra Modi: Der Politiker präsentiert den Brief, in dem ihn Staatspräsidentin Droupadi Murmu zur Regierungsbildung auffordert. | Foto: Imago Images / Hindustan Times
Darshil Shah, BNP Paribas AM

In Indien hat die Regierungspartei Bharatiya Janata (BJP) zwar die Wahlen gewonnen, ihre absolute Mehrheit aber verloren. Das führte zu erhöhten Marktschwankungen. Wir gehen aber davon aus, dass die neue Koalition die investitionsorientierte Agenda beibehalten und die makroökonomische Stabilität aufrechterhalten wird, während sie die Wirtschaftsleistung bis zum Ende des Jahrzehnts zu verdoppeln versucht.

Trotz des schwächer als erwartet ausgefallenen Ergebnisses bleibt die BJP als Teil der National Democratic Alliance (NDA) an der Macht. Der bisherige Amtsinhaber Narendra Modi wird erneut Premierminister. Wir rechnen daher mit Kontinuität.

Bisherige Wirtschaftspolitik wird fortgesetzt

Trotz der knappen Mehrheit der NDA im Parlament gehen wir davon aus, dass die neue Regierung ihre auf Investitionen ausgerichtete Wirtschaftspolitik fortsetzen wird. Dabei könnte sie ihre Prioritäten anpassen, um den ländlichen Konsum zu fördern. In den nächsten fünf Jahren könnten wir eine stärkere Konzentration auf folgende Bereiche sehen:

  • Makroökonomische Stabilität mit starkem Wirtschaftswachstum, kontrollierter Inflation und hohen Devisenreserven. Die Regierung wird wahrscheinlich an der Haushaltskonsolidierung festhalten
  • Erreichen einer Wirtschaftsleistung von 7,0 Billionen US-Dollar bis zum Ende des Jahrzehnts. Dies würde Indien zur nach den USA und China drittgrößten Volkswirtschaft der Welt machen
  • Produktions- und produktionsbezogene Anreize zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zur Verringerung der Importe aus China
  • Integrierte Planung von unter anderem Straßen, Eisenbahnen, Flughäfen und „intelligenten Städten“ zur Schaffung einer modernen Wirtschaft mit Wohnraum für die 1,4 Milliarden Einwohner
  • Energiewende: Umstellung von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien, um Indiens Abhängigkeit von Öl- und Kohleimporten zu verringern. Die Regierung wird wahrscheinlich verstärkt auf die Steigerung der Kraftstoffeffizienz und Investitionen in alternative Energien setzen. 

 

 

Auf der anderen Seite könnten umstrittenere Pläne wie Land- und Agrarreformen schwieriger durchzusetzen sein, da der Koalition die parlamentarische Unterstützung und der nationale Konsens zu solchen Maßnahmen fehlt.

Kurzfristige Schwankungen, langfristiges Potenzial

Die indischen Aktienmärkte zeigten im Anschluss an die Wahl erhebliche Schwankungen. Wir denken aber, dass die mittel- bis langfristigen Aussichten für indische Aktien unverändert positiv sind. Die Politik dürfte weiterhin auf Wirtschaftswachstum ausgerichtet sein und ein robustes Wachstum der Unternehmensgewinne ermöglichen. Darüber hinaus sollte der Markt weiterhin von einer günstigen demografischen Entwicklung, fortschreitender Digitalisierung und­­ einer aufkeimenden Startup-Kultur gestützt werden.

Insgesamt sind wir der Ansicht, dass indische Aktien mittel- bis langfristig attraktive Rendite erzielen werden.

 

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