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Stand von Microsoft auf einer Spieleentwickler-Messe in San Francisco. Microsoft ist eines der Top-Investments des PEH Empire. Allerdings wurde das Aktienrisiko netto jetzt komplett aus dem Portfolio herausgeregelt. | © Getty Images

Indikatoren sagen Markteinbruch voraus

Aktienquote von 96 Prozent auf 0 gesenkt

Die Frankfurter Fondsboutique PEH Vermögensmanagement hat in ihrem Mischfonds PEH Empire die Aktienquote drastisch heruntergefahren – von 96 Prozent im April auf aktuell 0 Prozent. Zum Hintergrund heißt es in einer aktuellen Pressemitteilung: Die hauseigenen Indikationssysteme hätten Alarm geschlagen. Zeitnah seien am US-Markt Kurseinbrüche von bis zu 25 Prozent möglich.  

Martin Stürner

Die Marktsignale wiesen auch über die USA hinaus auf eine mögliche Gefahr für die Weltwirtschaft hin, heißt es von PEH: Die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen hätten mit minus 0,2 Prozent ein nie dagewesenes Tief erreicht, 10-jährige US-Anleihen seien auf 2,15 Prozent zurückgegangen. Auch die deutlich inverse Zinskurve der USA – die langfristigen Zinsen liegen seit einiger Zeit unter den kurzfristigen – deuteten eine mögliche Rezession an.

Ähnliches Szenario wie Ende 2018

Fondsmanager Martin Stürner habe daher die Reißleine gezogen und durch Einsatz von Put-Optionen und Futures das Aktienrisiko aus dem Fonds vollständig herausgeregelt. „Unsere Indikatoren zeigen sowohl auf Mikro- wie auch auf Makroebene ein so schlechtes Marktumfeld an, wie wir es zuletzt im September 2018 hatten“, erläutert Stürner. Die Markteinbrüche Ende 2018 habe der Fonds gut überstanden, die gleichen Maßnahmen wie damals wende man jetzt noch einmal an.

Der PEH Empire (ISIN: LU0385490817) ist als flexibler Mischfonds aufgelegt. Bei seinen Anlageentscheidungen verlässt sich das Fondsmanagement laut PEH auf ein Bündel an Indikatoren, die je nach Marktphase unterschiedlich gewichtet werden. Um die Mechanismen ans jeweils aktuelle Umfeld anzupassen, setze man zudem künstlich intelligente Systeme ein.

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