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Kalkulierbare Erträge Wie Infrastrukturtitel durch die Rezession helfen können

Caterpillar-Radlader auf der Baumaschinenmesse bauma in München
Caterpillar-Radlader auf der Baumaschinenmesse bauma in München: Infrastrukturaktien gehören ins Depot. | Foto: Imago Images / Manfred Segerer
Shane Hurst

Viel deutet derzeit auf eine deutliche Abschwächung der Wirtschaft hin. Anleger fragen sich daher, wie sie ihre Portfolios für eine Rezession positionieren sollen. Die jüngsten Anzeichen – eine steigende Zahl von Anträgen auf Arbeitslosenunterstützung und eine sich insgesamt verschlechternde Stimmung auf dem Arbeitsmarkt – deuten auf eine steigende Arbeitslosenquote im weiteren Jahresverlauf hin. Das könnte den privaten Verbrauch schwächen.

Bislang hat die Fähigkeit der Verbraucher, Geld auszugeben, die Marktstimmung bis zu diesem Zeitpunkt aufrechterhalten. Ein Rückgang des Konsums, sowie höhere Zinssätze, die die Unternehmen von Investitionen abhalten, sollten die Anleger unserer Meinung nach dazu veranlassen, über defensive Anlagen wie Infrastruktur nachzudenken.

Drei Gründe für Investitionen in Infrastruktur

Wir sind der Meinung, dass die Ausrichtung von Infrastruktur-Werten auf Cashflows und zugrundeliegende Erträge sie zu einer klugen Investition macht – gerade in Zeiten, in denen sich die wirtschaftlichen Bedingungen verschlechtern und eine Rezession droht. Es lohnt sich also, einen kurzen Blick darauf zu werfen, warum jetzt Infrastrukturtitel bei der Portfolioallokation eine Rolle spielen sollten.

Erstens: Infrastrukturtitel haben grundsätzlich einen defensiven Charakter. Die Cashflows von Infrastrukturunternehmen sind in der Regel langlebig. Infrastruktur ist unverzichtbar, die Nachfrage ist in diesem Sektor relativ stabil. Das führt bei Infrastrukturaktien zu einer geringeren Volatilität als bei traditionellen Aktien, die Umsätze der Branche sind widerstandsfähig gegenüber Konjunkturschwankungen.

 Denn selbst in wirtschaftlich schwachen Zeiten nutzen die Verbraucher weiterhin Wasser, Strom und Gas, fahren Autos auf mautpflichtigen Straßen und nehmen andere wichtige Infrastrukturdienste in Anspruch. Die Stabilität der Infrastruktur-Cashflows im Vergleich zum gesamten Aktienmarkt kann das Risiko reduzieren und macht sie unserer Ansicht nach zu einer attraktiven Wahl während eines Marktabschwungs.

 

Zweitens: Infrastrukturtitel bieten einen guten Schutz vor Inflation. Zieht sich der Eintritt der erwarteten Rezession hinaus, werden Infrastrukturtitel noch wertvoller als Inflationsschutz während eines potenziellen Abschwungs.

Makroökonomischer Gegenwind für Aktien ist oft ein Anlass, um auf Infrastruktur zu setzen. Im Gegensatz zu den Renditen der meisten festverzinslichen Wertpapiere wirken die Dividenden aus Infrastrukturanlagen als Inflationsschutz, da Infrastruktur durch Regulierung und Vertragsgestaltung sehr widerstandsfähig auf ein inflationäres Umfeld reagiert (siehe Grafik). Dies gilt sowohl für Versorgungsunternehmen als auch für Geschäftsmodelle, die auf nutzungsabhängige Anlagen wie Mautstraßen oder Eisenbahnen setzen. Beide generieren inflationsangepasste Umsätze. Die Preissetzungsmacht der Unternehmen der Infrastrukturbranche bietet unserer Ansicht nach einen echten Inflationsschutz.

Grafik: Die Dividende von Infrastrukturwerten ist höher als die Inflation

Quelle: ClearBridge Investments

Drittens: Die jüngsten regulatorischen und politischen Impulse deuten auf weiter steigende Infrastrukturinvestitionen hin, was die Vermögensbasis erhöhen dürfte. Der Inflation Reduction Act (IRA) in den USA kommt beispielsweise gerade erst in Gang. Versorger und Anbieter von erneuerbarer Energie investieren in die Elektrifizierung und verbessern so ihre Wachstumsaussichten. Wir haben dies bereits in den Investitionsplänen von Infrastrukturunternehmen gesehen.

Der Anfang 2023 angekündigte europäische Green-Deal-Plan zielt darauf ab, die Finanzierung der klimaneutralen Industrie in Europa auszuweiten und zu beschleunigen. Zu den Hauptzielen des Plans gehören die Einführung erneuerbarer Energien und die Umgestaltung der Energie- und Verkehrsinfrastruktur. Der Plan benennt die Infrastruktur als Schlüssel für das angestrebte Null-Emissions-Ziel. Die Förderung von Lade- und Betankungsinfrastruktur, Wasserstofftechnologie und von intelligenten Stromnetzen wird regulierten Versorgungsunternehmen zugutekommen.

Fazit für Anleger

Es ist schwierig, den Zeitpunkt und das Ausmaß einer Rezession vorherzusagen, und damit abzuschätzen, ab wann der Markt wieder risikofreudiger wird. Wir sind vor diesem Hintergrund der Meinung, dass längerfristige Investitionen wie Infrastrukturanlagen besonders umsichtig sind. Sie können sowohl regulierte Versorgungsunternehmen als auch konjunkturempfindlichere Anlagen umfassen. Diese Investments bieten ein defensives Engagement verbunden mit strukturellem Wachstum. Gesuchte Aspekte, die viele andere Anlageklassen nicht bieten.

Zu den Themen, von denen Infrastrukturinvestoren profitieren können, gehören Dekarbonisierung, Onshoring/Reshoring und die explosionsartige Zunahme der Datenverarbeitung. Regulierungssysteme und Konzessionsvereinbarungen für Infrastrukturunternehmen sind so konzipiert, dass sie über lange Zeiträume Erträge liefern. Daher sollten sich in einem wirtschaftlich schwachen Umfeld an den Börsen reichlich Möglichkeiten bieten, gute und liquide Infrastrukturunternehmen zu attraktiven Bewertungen zu finden.

Wichtige rechtliche Hinweise:

Dies ist eine Marketingmitteilung. Bitte lesen Sie den Verkaufsprospekt und das KID, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen. Alle Investitionen sind mit Risiken verbunden, einschließlich des möglichen Verlusts des Kapitals.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei diesem Dokument um allgemeine Werbeinformationen handelt und nicht um eine vollständige Darstellung oder Finanzanalyse eines bestimmten Marktes, einer bestimmten Branche, eines bestimmten Wertpapiers oder eines oder mehrerer aufgelisteter Investmentfonds. Franklin Templeton veröffentlicht nur produktbezogene Informationen und gibt keine Anlageempfehlungen.

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