ING entdeckt die Balkan-Börsen

ING Investment Management bereist ab sofort die Balkan-Börsen: Die Fondsgesellschaft hat die Vertriebszulassung für den ING Invest Balkan (WKN: A0NA5B) in Deutschland erhalten. Mit diesem Aktienfonds können Anleger auf die aufstrebenden Märkte Südosteuropas setzen.

Zu den Balkanstaaten zählen zum einen die Nachfolgestaaten Ex-Jugoslawiens Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Makedonien, Montenegro und der Kosovo. Zum anderen sind es die Länder Albanien, Slowenien, Griechenland, Bulgarien, Rumänien und der europäische Teil der Türkei.

Aktuell investiert Fondsmanager Georgios Koufopoulos vor allem in Unternehmen aus Griechenland (23,3 Prozent des Portfolios). Es folgen die Türkei (17,1 Prozent) sowie Rumänien (13,5) und Kroatien (9,3).

Die Aktien der Anlageregion wählt Koufopoulos sowohl nach den fundamentalen Unternehmenszahlen als auch nach volkswirtschaftlichen Rahmendaten aus. Besonders attraktiv hält er derzeit Finanztitel. Sie sind mit 41 Prozent der wichtigste Sektor im Portfolio.

Die Fondstochter des ING-Finanzkonzerns aus Den Haag ist der dritte Anbieter eines Balkan-Aktienfonds am deutschen Markt. Pionier war vor zwei Jahren die Hamburger Berenberg Bank mit dem Balkan-Baltikum Universal-Fonds (WKN: A0HF40). Ein halbes Jahr später folgte Danske Fund mit dem Trans-Balkan (WKN: A0LBUS).

Der Ausgabeaufschlag liegt bei 3 Prozent, die jährliche Verwaltungsgebühr 1,5 Prozent.

Mehr zum Thema