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Institutionelle Investoren glauben an den Euro

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Der Euro lebt trotz Krise weiter. Dieser Meinung sind 80 Prozent der institutionellen Anleger, die im Rahmen einer Studie von Allianz Global Investors befragt wurden. 4 Prozent erwarten hingegen ein Scheitern der Gemeinschaftswährung und 16 Prozent äußerten sich unentschlossen. Eine Umschuldung in den Peripherie-Ländern halten 10 Prozent für möglich.

„Die Europäische Zentralbank hat mehrfach darauf hingewiesen, dass eine übereilte Umschuldung zu einer neuen Finanzkrise führen könnte“, sagt Anderas Uterman von der AGI-Investmentplattform RCM. So würde vor allem Griechenland stark von den Maßnahmen getroffen werden. Eher kleine Schritte, wie die Verringerung der Zinssätze für den Rettungsfonds, sowie die Verlängerung der Laufzeit seien laut Uterman realistische Maßnahmen.

Die meisten Umfrageteilnehmer halten außerdem eine fortschreitende politische und wirtschaftliche Integration in der Eurozone für wahrscheinlich. Durch die Beeinflussung von Steuern würde außerdem die Europäische Zentralbank in Zukunft einen höheren Stellenwert erlangen.

Die Umfrage wurde unter 150 institutionellen Investoren in Europa durchgeführt.

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