Institutionelle vertrauen auf Anleihen
Laut Umfrage möchten fast ein Drittel der Befragten den Anleiheanteil ihres Vermögens nicht verändern und 29 Prozent den Rentenanteil sogar ausbauen.
Trotzdem schätzen institutionelle Investoren das Marktumfeld für Anleihen momentan als schwierig ein. Als größte Probleme nennen die Studienteilnehmer das Niedrigzinsumfeld, mögliche steigende Zinsen, Inflation, Bonitätsrisiken und mangelhafte Diversifikation. 60 Prozent geben an, sie hätten Schwierigkeiten, Gewinne zu erzielen. 44 Prozent der Investoren wollen daher zukünftig das Konzept der Risikoparität bei ihren Geldanlagen verfolgen. Bei diesem Konzept steht die Gleichgewichtung des Risikos unterschiedlicher Anlagen im Mittelpunkt.
Eine Strategie, an die auch Oldrik Verloop, Direktor bei Aquila Capital, glaubt: „In den meisten Rentenportfolios, die oft aus einer Mischung von Staats- und Unternehmensanleihen bestehen, ist das Risiko angesichts des aktuellen Marktumfeldes in viel zu geringem Maße gestreut.“

