Interessenskonflikt-Regeln

UBS verschärft Mitarbeiterregeln für private Wertpapiergeschäfte

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Die größte Schweizer Bank ist mindestens das dritte weltweit aufgestellte Kreditinstitut, das seine Interessenskonflikt-Regeln für Mitarbeiter, die Wertpapiergeschäfte für sich selbst tätigen wollen, ändert.

Citigroup und Goldman Sachs Group haben bereits vergleichbare Schritte unternommen, wie Bloomberg im vergangenen Monat aus informierten Kreisen erfahren hatte.

Ab Januar dürfen UBS-Mitarbeiter neue Investments oder Handelspositionen nur noch bei anerkannten Brokern eröffnen. Bereits bestehende Positionen dürfen liquidiert werden, wie Ulrich Körner, Geschäftsführer für Europa, den Nahen Osten und Afrika, am Mittwoch in einer Mitteilung an Mitarbeiter erklärte, die Bloomberg News vorliegt.

Ziel dieser Maßnahme sei, ein mögliches Fehlverhalten und Risiken für den Ruf der Bank zu verhindern. In einer Stellungnahme erklärte die UBS am Donnerstag, dass die neuen Regeln in der Branche gängiger würden und den Schutz der Bank und ihrer Mitarbeiter stärken würden

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