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Thoralf Volkens winkt aus seinem Facel Vega HK 5000.

Interview mit Oldtimer-Besitzer „In Blech gepresste Sehnsucht“

DAS INVESTMENT: Woher kommt Ihre Begeisterung für Oldtimer?

Thoralf Volkens: Drei Dinge tragen dazu bei: meine Liebe zur Technik, der hohe Freizeitwert der Wagen und ihre Geld-zurück-Garantie. Das wichtigste Datum für mich ist der 14. Mai 1987. Da habe ich den Führerschein gemacht und mir kurze Zeit darauf das erste Auto gekauft: einen Golf 1. Den hätte ich behalten sollen, wenn man sich die heutige Wertentwicklung so ansieht. Meinen ersten Oldtimer kaufte ich 2011, ein Mercedes Adenauer von 1961. Er ist noch immer in meinem Besitz.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Autos aus?

Die Bandbreite ist da hoch. Vom Vorkriegsmodell bis zum Sportwagen ist alles dabei. In Zukunft gehe ich aber wohl eher in Richtung Sportwagen, das wird der Markt für die neue Generation der Fahrzeugverliebten.

Gibt es einen Lieblings-Oldtimer?

Der Alvis Silver Eagle von 1936, das ist ein ursprünglicher Rennwagen ohne Schnickschnack.

Haben Sie einen Namen für Ihr Auto?

Nobelschlitten.

Welche Musik hören Sie beim Fahren?

Acht Zylinder und eine passende Auspuffanlage. Wenn ein Radio verbaut ist, dann Musik aus den Siebzigern und Achtzigern.

Wie oft fahren Sie Ihre Oldtimer pro Jahr im Schnitt?

Da ich eine kleine Sammlung besitze, kommt man schon in Zugzwang. In der Regel versuche ich alle mal durchzufahren, also abends eine Runde oder am Wochenende. Ich nehme auch gern ein Fahrzeug mit in den Urlaub.

Wie pflegen Sie Ihre Wagen?

Ich versuche nur zu fahren, wenn es trocken ist. Sollte es mal regnen, trockne ich das Fahrzeug danach ab und poliere es. Ansonsten entstaube ich über den Sommer nur. Zum Winter hin wird jedes Fahrzeug einmal grundgereinigt und aufpoliert.

Warum lösen Oldtimer so große Empfindungen in Menschen aus?

Kindheitserinnerungen, vergessene Träume, nicht erreichte Wünsche, in Blech gepresste Sehnsucht und, und, und.

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