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Interview zum Wechsel an der Loys-Spitze „Fondsmanagerwechsel sind nicht geplant“

Neuer Loys-Chef Ufuk Boydak (li.) und sein Vorgänger Christoph Bruns: Für Anleger soll sich nichts ändern.
Neuer Loys-Chef Ufuk Boydak (li.) und sein Vorgänger Christoph Bruns: Für Anleger soll sich nichts ändern. | Foto: Loys

DAS INVESTMENT: Herr Bruns, warum treten Sie als Loys-Chef zurück und übergeben die Leitung an Ufuk Boydak?

Christoph Bruns: Als wir im Herbst 2014 unser Fondsmanagement unter der Ägide von Herrn Boydak nach Frankfurt verlagert haben, ist die strategische Weichenstellung für die kommenden Jahre eigentlich bereits erfolgt. Das zu erwartende künftige starke Wachstum bei Premium-Aktienfonds wollen wir zentral aus Frankfurt heraus steuern. Die Führung des Unternehmens ist angesichts der erreichten Größe nicht länger aus der Ferne sinnvoll zu gewährleisten.

Herr Bruns, bleiben Sie dem Unternehmen langfristig erhalten?

Bruns: Indem Herr Boydak die operative Leitung des Unternehmens übernimmt gewinne ich zeitliche Freiräume, die ich für das Management des Loys Global und des Loys Global MH einsetzen möchte. Als großer Privatanleger in Loys Fonds, Vorstand und Hauptaktionär der Gesellschaft werde ich die Loys AG logischerweise eng begleiten.  Um das operative Tagesgeschäft, dazu zählt auch die Einstellung neuer Mitarbeiter, werde ich mich jedoch in wesentlich geringerem Umfang kümmern.

Was ändert sich für die Anleger durch den Wechsel an der Loys-Spitze?

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