Intransparent und nicht repräsentativ

BVR kritisiert Beratungsprotokoll-Studie

Am gestrigen Mittwoch veröffentlichte das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz (BMJV) die Ergebnisse einer Studie zur Beratungsdokumentation bei Banken und Versicherungen. Das Institut für Transparenz (ITA), das die Studie durchführte, schickte Testkunden in 119 Beratungsgespräche und untersuchte deren Dokumentation. Das Ergebnis: Viele Testkunden bekamen gar kein Protokoll. Und Protokolle, die ausgehändigt wurden, enthielten gravierende Mängel.

Nun äußert die Deutsche Kreditwirtschaft Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) Zweifeln an der Aussagekraft der Studie. Die Studie sei nicht repräsentativ, da nur 40 Tests bei Banken und Sparkassen durchgeführt worden seien, erklärt der Verband. Außerdem könne man nicht beurteilen, ob die Aussagen zu Banken und Sparkassen zutreffend seien, da die Forscher den Instituten die sie betreffenden Unterlagen nicht zur Verfügung stellen würden.

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