Invesco Asset Management

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Staatsinvestoren mögen Schwellenländer

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Staatsinvestoren legen mehr Geld in alternative Anlagen, insbesondere Immobilien und Private Equity an. Auch die Schwellenmärkte - einschließlich Lateinamerika, Afrika und China - sind als Anlageregion beliebt. Das ergab die Invesco Global Sovereign Asset Management Studie. Für die diesjährige Studie hat Invesco mehr als 50 öffentliche Investoren aus aller Welt befragt, die zusammen ein Vermögen von mehr als 5,7 Billionen US-Dollar verwalten.

Die meisten Neuinvestitionen entfallen auf alternative Anlageklassen, so das Studienergebnis. So haben im vergangenen Jahr 51 Prozent der befragten öffentlichen Investoren ihr Neuengagement in Immobilien ausgebaut. Bei Private Equity waren es 29 Prozent. Außerdem rechnen die Staatsinvestoren 2014 im Vergleich zum Vorjahr mit höheren Neuallokationen in alle großen alternativen Anlageklassen – Immobilien, Private Equity, Infrastruktur, Hedgefonds und Rohstoffe.

Innerhalb der alternativen Anlageklassen waren vor allem globale Infrastrukturanlagen gefragt. 47% der staatlichen Investoren haben ihr Neuengagement in globalen Infrastrukturanlagen im Jahr 2013 ausgebaut. Tendenz steigend, meinen die befragten Investoren. 53 Prozent von ihnen gehen davon aus, dass die Neuinvestitionen im Jahr 2014 nochmals zunehmen werden.

Geografisch setzen staatliche Anleger verstärkt auf Schwellenmärkte. Die Neuallokationen in Lateinamerika, Afrika, China, Indien und den aufstrebenden asiatischen Märkten im Jahr 2013 gestiegen. Für 2014 rechnet die Mehrheit der Umfrageteilnehmer mit einem erneuten Anstieg gegenüber 2013.

Doch nicht alle Schwellenmärkte sind gelichermaßen beliebt: Aus Mittel- und Osteuropa beispielsweise zogen die Befragten 2013 Gelder ab. Auch 2014 planen sie keine höheren Investments in diesen Regionen, was vor allem an der instabilen politischen Lage vor Ort liegt.

Auch die Heimatmärkte gehören nicht mehr zu den beliebtesten Anlageregionen: Investoren, die 2013 ihr Geld verstärkt in alternative Anlageklassen umschichteten, zogen es laut Studie meist aus Anlagen in den heimischen Anleihe- und Geldmärkten ab. >> Die gesamte Studie (in englischer Sprache) finden Sie hier

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