Aktualisiert am 05.10.2016 - 09:50 UhrLesedauer: 6 Minuten

Invesco-Chef im Interview „Multi-Asset ist begrüßenswert“

Martin L. „Marty“ Flanagan, ist seit August 2005 CEO der US-amerikanischen Fondsgesellschaft Invesco. Zuvor arbeitete er seit 1983 bei Templeton, nach dem Zusammenschluss mit Franklin 1992 bei Franklin Templeton – zuletzt als Präsident und Co-CEO. Zuvor war Flanagan bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen tätig.
Martin L. „Marty“ Flanagan, ist seit August 2005 CEO der US-amerikanischen Fondsgesellschaft Invesco. Zuvor arbeitete er seit 1983 bei Templeton, nach dem Zusammenschluss mit Franklin 1992 bei Franklin Templeton – zuletzt als Präsident und Co-CEO. Zuvor war Flanagan bei der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen tätig.

DAS INVESTMENT: Atlanta verbindet man mit CNN, Coca-Cola und den wunderbaren Golfplätzen. Eine Finanzmetropole ist die Stadt nicht. Wie bewerten Sie den Standort?

Marty Flanagan:
Wir fühlen uns hier sehr wohl. Atlanta ist eine lebenswerte Stadt. Brauchen wir den Lärm der Finanzmetropolen, um einen guten Job zu machen? Nein. Wichtig ist es, eigene Ideen zu haben und umzusetzen. Ich glaube, die besten Voraussetzungen für Individualität und Mut zur eigenen Meinung hat man, wenn man weg vom Lärm ist. Sonst trifft man ständig die gleichen Leute, die Gesprächsthemen sind einseitig, und da sind Menschen geneigt, sich breiten Meinungen anzuschließen. Ich habe von 1983 bis 1993 für Franklin Templeton auf den Bahamas gearbeitet – ein idealer Platz, um fokussiert zu arbeiten und auch mal gegen den Strom zu schwimmen.

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