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Invesco legt auf ETF für eine saubere S&P-500-Variante

Selbstständig fahrendes Auto von Microsoft auf der Internationalen Autoausstellung: Die Aktie von Microsoft ist mit einer Gewichtung von 7,3 Prozent die größte Position im neuen Invesco-ETF.
Selbstständig fahrendes Auto von Microsoft auf der Internationalen Autoausstellung: Die Aktie von Microsoft ist mit einer Gewichtung von 7,3 Prozent die größte Position im neuen Invesco-ETF. | Foto: imago images / HMB-Media / Joaquim Ferreira

Die Fondsgesellschaft Invesco baut die Palette für nachhaltig ausgerichtete börsennotierte Indexfonds (ETFs) aus. Neu ist der Invesco S&P 500 ESG (ISIN: IE00BKS7L097). Der neue Fonds soll sich ähnlich wie der US-amerikanische Leitindex S&P 500 verhalten, dabei aber deutlich nachhaltiger sein. Knackpunkt sind die Kriterien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG).

Grundlage ist der S&P 500 ESG Index, der laut Invesco bessere ESG-Werte und eine bessere Kohlendioxidbilanz hat als der klassische S&P 500. Er enthält jene 75 Prozent der Unternehmen mit den höchsten S&P-Dow-Jones-Index-ESG-Werten aus jeder Branche. Die Indexkomponenten werden nach Marktkapitalisierung gewichtet. Neben dem in Bezug auf die ESG-Kriterien schwächsten Quartil der Unternehmen in jeder Branche schließt der Index auch Unternehmen aus, die in der Tabakindustrie tätig sind oder mit umstrittenen Waffen handeln beziehungsweise sie herstellen, sowie Unternehmen, die nicht an den Prinzipien des UN Global Compact (UNGC) ausgerichtet sind oder schlechte UNGC-Werte aufweisen. Derzeit enthält der Index 311 Unternehmen.

Wobei der ETF die Aktien gar nicht wirklich enthält. Er besteht aus einem unabhängigen Portfolio und holt die gewünschte Index-Entwicklung über ein Tauschgeschäft (Swap) herein. Für das Portfolio gelten aber dieselben Ausschlusskriterien wie für den ESG-Index.