Invesco strebt nach Osteuropa und Britannien

Invesco Asset Management hat zwei ihrer Aktienfonds umgestaltet: Der Emerging Markets Select Equity (WKN: 973790) investiert künftig nicht mehr weltweit in Aktien aus aufstrebenden Märkten. Stattdessen ist das Anlageuniversum ab sofort auf die Staaten Osteuropas inklusive Russland, Israel und der Türkei beschränkt. Das macht auch der neue Fondsname Emerging Europe Equity deutlich.

Das Management des Fonds übernimmt künftig Liesbeth Rubinstein. Sie managte zuvor den Osteuropa-Fonds Emerging Europe (WKN: 933676) von Schroders. Bei JP Morgan Asset Management war sie für den Middle East Equity (WKN: 988237) verantwortlich. Den zuvor global anlegenden Schwellenländer-Fonds managte Dean Newman.

John Surplice ist weiterhin Manager des Continental European Absolute Return (WKN: A0J20D). Allerdings darf er künftig auch jenseits des europäischen Festlands Aktien und Anleihen kaufen. Zudem soll der Schwerpunkt des Mischfonds von Aktien auf Renten verlagert werden. Daher heißt der Fonds künftig Pan European High Income. Surplice bekommt den stellvertretenden Renten-Chef bei Invesco, Paul Read, als Co-Manager zur Seite gestellt.

Außerdem wurde bei beiden Fonds die Verwaltungsgebühr gesenkt. Beim Schwellenländer-Fonds sind es 1,5 Prozent statt 2 Prozent. Beim Europa-Fonds sind es 1,25 Prozent statt 1,5 Prozent.

Mehr zum Thema