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Investieren in den Emerging Markets „Mich reizt es, wenn Andere pessimistisch sind“

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Wie würden Sie Ihren Investmentstil beschreiben?

Watson: Ich stelle mich gegen den Konsens und setze auf günstige Bewertungen. Ich achte darauf, wo der Optimismus übertrieben ist, und versuche, solche Marktsegmente zu meiden. Mich interessiert eher übertriebener Pessimismus, da ich hier auf günstig bewertete Titel hoffe. Letztlich reizen mich Marktsegmente, die andere Inves­toren skeptisch sehen, während ich dem Optimismus aus dem Weg gehe.

Lassen Sie mich ein Beispiel nennen, das brasilianisches Bergbauunternehmen Vale. Mich interessierte Vale erstmals vor etwa drei Jahren, als in Brasilien eine politische Krise herrschte, sich die Wirt­schaft in der Rezession befand und Vale selbst in einen großen Skandal ver­wickelt war. Mittlerweile ist der Preis des Eisenerzes, das Vale weltweit verkauft, eingebrochen. Ich fand das sehr inter­essant. Nach vielen Schwierigkeiten und Irritationen kann Vale jetzt vieles besser machen. Daher hatte im repräsentativen Mandat der New-Perspective-Strategie Vale in den vergangenen Monaten einen Anteil von über einem Prozent.

New Perspective setzt auf internatio­nale Unternehmen, die von Verände­rungen des Welthandels profitieren können. Macht Ihnen der zunehmende Protektionismus deshalb Sorgen?

Watson: Es gibt Risiken für den Güterhandel welt­weit, aber nicht alle multinationalen Unter­nehmen, in die wir investieren, sind direkt am Güterhandel beteiligt. Betrachten wir einmal unsere wichtigsten Investitionen im Sektor Pflegeprodukte. Diese Unter­nehmen haben viele Niederlassungen weltweit und betreiben ihr Geschäft wie lokale Unternehmen.

Einschränkungen des Güterhandels wären für Reedereien möglicherweise schädlich, nicht aber für einige der anderen wichtigen multinationalen Konzerne im New-Perspective-Portfolio. Wie schon erwähnt: Handelsbeschränkun­gen dürften eher geringe Auswirkungen auf Unternehmen haben, die Kapital und Daten exportieren. Auch solche Firmen finden Sie in der Strategie, beispielsweise Alphabet, Microsoft und JPMorgan Chase.

Weitere Informationen zur New-Perspective-Strategie finden Sie hier.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.