Themen
TopThemen
Fonds
Fondsanalyse
Mediathek
Märkte
Finanzberatung
Versicherungen
Boulevard
Experten
Denker der Wirtschaft
Krypto
Services
Academy Newsletter Veranstaltungskalender Finanz-Charts Globale Märkte Krypto-Kurse (in Echtzeit) Währungen (in Echtzeit)
Beratungsgespräch: In der Krise sollten Anleger Ruhe bewahren.  | © Imago Images / Westend61 Foto: Imago Images / Westend61

Investieren in der Corona-Krise

5 Tipps für Finanzberater

In Kundengesprächen benötigen Vermögensverwalter und professionelle Finanzberater im aktuellen Marktumfeld ein besonderes Gespür. Denn einige Kunden haben das Gefühl, dass die Welt aus den Fugen gerät. Andere haben im Zuge der Corona-Krise Verluste erlitten und sind daher entnervt. Hinzu kommt, dass die Pandemie Gesellschaften und Gesundheitssysteme unter Druck setzt, den Ölsektor erschüttert und zu Ungewissheit führt. Und mit Ungewissheit kommen Anleger in der Regel schwer zurecht.

In diesem Umfeld kommt es nicht nur auf Erfahrung an den Märkten und Investment-Knowhow an. Vermögensverwalter und Berater sollten zudem auch eine gewisse psychologische Kompetenz mitbringen. Sie sollten ihren Kunden zum einen signalisieren, dass sie sie verstehen. Zum anderen sollten sie ganz klar die Botschaft vermitteln, dass es sich lohnt, jetzt Kurs zu halten.

Dabei lohnt ein Verweis auf die historische Erfahrung: Die Märkte werden sich erholen – so, wie es auch in früheren Krisen der Fall war. Die Schwierigkeit bei diesem an sich richtigen Ratschlag: Er bedeutet für Anleger im Grunde, nichts zu tun, die Krise auszusitzen. Vielen Kunden fällt das schwer – vor allem, wenn Kontostände fallen und Ruhestandsträume platzen.

Um dem in Kundengesprächen gerecht zu werden, im Folgenden einige gute Gründe dafür, gerade auch im aktuellen Umfeld geduldig zu sein und Kurs zu halten. Zudem einige weitere Tipps, die Finanzprofis ihren Kunden an die Hand geben können. Dabei lautet die Kernbotschaft aus unserer Sicht: Anleger sollten diese Gelegenheit nutzen, um erstens ihre langfristigen Ziele zu überprüfen und zweitens ihre Kontakte zu Finanzberatern beziehungsweise Vermögensverwaltern zu vertiefen.

Erklären Sie Marktzyklen als etwas Normales

Gehen Sie als Finanzprofi zunächst einen Schritt zurück. Als Ihr Kunde Sie zum ersten Mal traf und einen Plan mit Ihnen entwickelte, steckten die Märkte wahrscheinlich nicht in einer Krise. Und wenn Ihre Kunden in den vergangenen zehn Jahren zu investieren begonnen haben, mussten sie sich nie mit so dramatischen Schwankungen und Verlusten auseinandersetzen, wie wir sie zurzeit erleben.

Doch Sie als Profi haben das wahrscheinlich getan. Daher ist Ihnen bewusst: Wer auf lange Sicht investiert, wird vielleicht noch einen oder mehrere dieser vollständigen Marktzyklen durchlaufen, bevor er in den Ruhestand geht.

Mehr zum Thema
Plattform für Berater gestartet
Petersmann Institut will zu höheren Provisionen verhelfen
SPD Bayern zur Bafin-Aufsicht
Antwort auf Brandbrief von 34f-Vermittler
Software-Experte Christian Bohner
Wie sich in Video-Beratung Kundenvertrauen aufbauen lässt
nach oben