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Investitionspläne von Banken: Effizienz steht im Mittelpunkt

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Der Anteil der für den Vertrieb geplanten Ausgaben ist im Vergleich zu 2008 um knapp 10 Prozent gesunken. Dies ergab eine Studie des Beratungsunternehmens Steria Mummert Consulting unter den Top-Managern der größten Finanzinstitute Deutschlands. Dabei wurden 100 Entscheider zu den Strategien und Investitionszielen bis 2012 befragt.

Drei von vier Instituten wollen ihre Arbeitsprozesse vereinfachen und dadurch die Kosten langfristig senken. Dafür wollen Banken ihre Investitionen in das sogenannte Kundenbeziehungsmanagement um 20 Prozent erhöhen.

Aufgrund der häufig verwendeten IT-Einzellösungen, die nicht mit anderen Banken kompatibel sind, sind viele Arbeitsprozesse im Vertrieb zu langsam und zu umständlich. So nehmen beispielsweise Entscheidungen über eine Kreditvergabe zuviel Zeit in Anspruch und verursachen dadurch unnötige Kosten. Sechs von zehn Befragten wollen deshalb ihre hausinternen IT-Systeme mit Standard-Software ergänzen oder komplett ersetzen.

Auch das Überwachen von Arbeitsabläufen bereitet den meisten befragten Führungskräften derzeit Kopfzerbrechen. Jeder zweite von ihnen will daher künftig in sogenannte Workflow-Management-Systeme investieren. Bei diesen ebenfalls IT-basierten Systemen werden einzelne Abläufe dokumentiert und können dadurch jederzeit überprüft werden.

Beinahe die Hälfte der Befragten will zudem ihre Vertriebsprozesse ins Internet verlagern. Mehr als 40 Prozent setzen auf den Auf- beziehungsweise Ausbau des Mobile-Bankings.

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