Investmentbarometer: Deutsche Anleger unsicher bei Schwellenländern

//
Die Bundesbürger zeigen sich bei der Geldanlage immer noch skeptisch gegenüber den Schwellenländern. So liegt laut dem jüngsten Emerging-Markets-Investmentbarometer von J.P. Morgan Asset Management aus dem September 2013 der Anteil derjenigen Anleger, welche zurzeit in den Wachstumsregionen investiert sind, bei gerade einmal 2,1 Prozent. Das ist der niedrigste Stand seit Juli 2012.

Gleichzeitig beschäftigen sich aber immer mehr Deutsche mit den aufstrebenden Märkten. 48,6 Prozent der deutschen Investmentbesitzer haben sich demnach über die Schwellenländer  informiert. Bei der letzten Erhebung im Juni waren es nur 42,9 Prozent. Somit geben fast die Hälfte der Befragten an, sich mit den aufstrebenden Märkten befasst zu haben. Mit dem englischen Begriff Emerging Markets haben viele Befragten jedoch Schwierigkeiten: Nur 21,6 Prozent gaben an, diesen Begriff zu kennen.

Das Interesse für Schwellenländer liegt sowohl bei den Frauen (39,8 Prozent aller weiblichen Befragten) als auch bei den Männern (57,9 Prozent aller männlichen Befragten) auf Rekordniveau. Bei der letzten Befragung im Juni hatte diese Quote bei den Frauen bei 35,0 Prozent, bei den Männern bei 51,3 Prozent gelegen.

Hintergrundinfo: Für die Studie wurden rund 2.000 Bundesbürger von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) befragt.

Mehr zum Thema
J.P. Morgan Barometer: Deutsche Anleger sind optimistisch J.P. Morgan Barometer: Stimmung deutscher Anleger trübt sich