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Investments in Schwellenländer-Aktien Wie sich die Krise nutzen lässt

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Technologie und Binnenkonsum sprechen für steigende Kurse

Die aktuelle negative Stimmung in Bezug auf Schwellenländer-Anlagen verschleiert das längerfristige Bild. Schwellenländer setzen verstärkt auf neue Wachstumsquellen und verringern damit ihre Abhängigkeit von Exporten, Rohstoffen und der Leistung staatlicher Unternehmen.

Technologie ist zu einem der wichtigsten treibenden Faktoren für die Renditen der Schwellenländer geworden, sei es die inzwischen weltweit erstklassige Halbleiterfertigung oder Online-Gaming und Internet-Banking. ECommerce-Plattformen fördern den florierenden Konsumsektor, der nicht zuletzt von der günstigen demografischen Entwicklung profitiert.

Die wachsende Mittelschicht und der zunehmende Wohlstand dürften auch die Nachfrage nach High-End-Produkten in den Schwellenländern ankurbeln. Wir sind überzeugt, dass stark positionierte Unternehmen mit Premiummarken und erstklassigen Produkten in den kommenden Jahren ein nachhaltiges und über dem Branchendurchschnitt liegendes Wachstum erzielen werden.

Fazit: Eine Krise sollte nie ungenutzt bleiben

Obwohl die Bewertungen in den Schwellenländern sich zuletzt Krisenniveaus angenähert haben, erweisen sich die Cashflows und Gewinne der Unternehmen jedoch allgemein als belastbar. In Kombination mit einer verbesserten Corporate Governance, die verstärkt Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe fördert, eröffnen diese Bedingungen für langfristig orientierte Anleger zunehmend Kaufchancen. Als substanzorientierte, langfristig ausgerichtete Anleger investieren wir auch weiterhin in Unternehmen, die eine nachhaltige Ertragskraft an den Tag legen und im Vergleich zu ihrem inneren Wert und anderen am Markt verfügbaren Anlagen zu einem Abschlag gehandelt werden.

Auch wenn sich die Erwartungen der Anleger unter Umständen noch weiter verschlechtern könnten: Unserer Einschätzung nach bietet die auffällige Kluft zwischen Fundamentaldaten und Bewertungen in den Schwellenländern eindrücklichen Spielraum für Performancepotenzial.

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