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Automatisierte Serienproduktion im VW-Werk in Zwickau: Digitalisierung wird zur Überlebensfrage für zahlreiche Unternehmen. | © imago images / Eibner Foto: imago images / Eibner

Investments in Technologieaktien

Wie das Corona-Virus die Digitalisierung beschleunigt

Im ersten Quartal 2020 hatten die globalen Märkte zwei Schocks zu verdauen: Zum einen das Corona-Virus, zum anderen den Einbruch der Rohölpreise um mehr als 50 Prozent. Erwartungsgemäß reagierten die Aktienmärkte sehr empfindlich auf beide Krisen.

Lehren aus vergangenen Krisen ziehen

Exogene und endogene Schocks, drastische Einbrüche sowie unerwartete Marktgeschehnisse können Finanzmärkte immens beunruhigen. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere solcher Krisen, die ähnliche Auswirkungen wie das Corona-Virus auf die Märkte hatten: Darunter die Dotcom-Blase im Jahr 2000 sowie die globale Finanzkrise im Jahr 2008.

Jede dieser Krisen ereignet sich plötzlich, ist völlig neuartig und hat einen ungewissen Ausgang. Auch der Wahlerfolg von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen im Jahr 2016 war eine solche Überraschung – wobei einige Beobachter durchaus damit gerechnet hatten. Der doppelte Schock aus dem Corona-Virus und dem gleichzeitigen Einbruch der Ölpreise ist dagegen völlig unvorhergesehen eingetreten.

Die derzeitige Krise ist ebenfalls absolut neuartig, doch für Aktienmärkte und Weltwirtschaft sind derartige Schocks normal, wie wir bei Franklin Templeton Investments wissen. Um Portfolios krisenfest aufzustellen, investieren wir daher seit 50 Jahren in Innovationen.

Marktumbrüche als Chance für Anleger

Anleger sollten sich jetzt auf Themen wie disruptiver Handel, Genomforschung, intelligente Maschinen, New Finance und exponentielle Daten konzentrieren. Gerade auch in der Corona-Krise dürfte jedes dieser Themen eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Zukünftig werden diese Innovationen allgegenwärtig sein – sie beschränken sich nicht auf bestimmte wirtschaftliche Nischen.

Der Ausbruch des Corona-Virus und das von der Politik auferlegte Kontaktverbot verstärken momentan die Verlagerung vom stationären Einzelhandel in den Onlinehandel. Eine drastische Veränderung des Kaufverhaltens findet innerhalb weniger Monate statt – ein deutlicher Anstieg von Online-Bestellungen ist festzustellen.

Zahlreiche Biotech- und Pharmaunternehmen prüfen derzeit Dutzende Substanzen auf ihre Wirksamkeit gegen das Corona-Virus. Ein wesentlicher Treiber der Wissenschaft ist dabei die Gentechnik. Denn: Covid-19 wird auf genetischer Ebene analysiert, um die Bevölkerung zunächst testen und später auch impfen zu können.

Die Digitalisierung von Anlagen und deren Ausstattung mit entsprechender Technik beinhaltet das Potenzial, Zustandsüberwachungen sowie Wartungen von intelligenten Maschinen durchführen zu lassen. Produktionsprozesse lassen sich damit trotz der Corona-Krise bei minimalem Einsatz von Personal aufrechterhalten.

Das Corona-Virus schränkt den Gebrauch von Bargeld ein. Es besteht ein Ansteckungsrisiko durch Geldscheine, weshalb zahlreiche Zahlungsdienstleister dem bargeldlosen Bezahlen Vorschub leisten.

Ein hohes Niveau bei Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit der Datenbereitstellung helfen den Unternehmen, per Videokonferenzen und Coworking-Plattformen weiterhin effizient bei räumlicher Trennung zu arbeiten. Auch Verbraucher kommunizieren von zu Hause aus per Streaming-Dienstleistern und sozialen Netzwerken und schalten sich in Videospielen zusammen.

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