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Investments, Stewardship, Geschäftsbetrieb 10 Verpflichtungen auf dem Weg zu Netto-Null

UN-Klimakonferenz 2022 im ägyptischen Sharm el Sheik
UN-Klimakonferenz 2022 im ägyptischen Sharm el Sheik: Es wird nicht einfach, bis zum Jahr 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Umso wichtiger ist es, das Ziel konsequent zu verfolgen – auch und insbesondere für die Finanzbranche. | Foto: Imago Images / photothek
Jane Ambachtsheer, BNPP AM

Um den Auswirkungen des Klimawandels entgegenzuwirken, ist eine Umstellung auf eine kohlenstoffarme Welt unerlässlich. Das erfordert nachhaltige Investitionen. Wir haben uns in unserer Global Sustainability Strategy 2019 dazu verpflichtet, „einen substanziellen Beitrag zur kohlenstoffarmen Energiewende zu leisten“. Zudem haben wir uns der Initiative „Net Zero Asset Managers“ angeschlossen. Darin engagieren sich Vermögensverwalter weltweit, um die Treibhausgasemissionen bis 2050 oder früher auf das Netto-Null-Niveau zu reduzieren.

Wie BNP Paribas AM  den klimaneutralen Übergang unterstützt

Die Finanzbranche spielt eine wichtige Rolle beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Zukunft. Daher haben wir uns zu einer Reihe von Maßnahmen in drei Bereichen verpflichtet: 

  • Investments: Was befindet sich in unseren Portfolios, also den Investments im Namen unserer Kunden?
  • Stewardship: Wie gestalten wir unsere Beziehungen zu Unternehmen und anderen Emittenten, in die wir investieren, sowie zu politischen Entscheidungsträgern?
  • Operative Tätigkeiten: Wie nachhaltig handeln wir als Unternehmen selbst?

Damit möchten wir dazu beitragen, die globale Erwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Das kann nur gelingen, wenn die vom Menschen verursachten Netto-CO2-Emissionen bis 2030 gegenüber dem Niveau von 2010 um 45 Prozent sinken und 2050 bei Netto-Null liegen.

Der Finanzsektor einschließlich der Vermögensverwalter gründete 2021 die Glasgow Financial Alliance for Net Zero (GFANZ). Diese umfasst inzwischen mehr als 550 große Institutionen aus über 50 Ländern. Als GFANZ-Mitglied und im Rahmen der Net Zero Asset Managers Initiative setzen wir uns dafür ein, einen umfassenden Fahrplan zu Netto-Null zu veröffentlichen und seine Zwischenziele mindestens alle fünf Jahre zu überprüfen. Darüber hinaus sehen wir uns in der Pflicht, die Kunden, die ihre Gelder selbst verwalten, beim Erreichen ihrer Netto-Null-Ziele zu unterstützen.

 

„Die Gesellschaft steuert zunehmend auf eine emissionsfreie Zukunft zu“, sagt unser CEO Sandro Pierri. „Als nachhaltiger Vermögensverwalter müssen auch wir unsere Investitionen umstellen – und zwar auf eine Art und Weise, die branchenführende Erträge für unsere Investoren mit positiven Auswirkungen auf unsere Umwelt verbindet. Nur mit einer kohlenstoffarmen, umweltbewussten und gerechteren Wirtschaft gewährleisten wir die langfristige Nachhaltigkeit der Kapitalmärkte und der Welt, in der wir leben.“

Die Verpflichtungen decken zunächst rund die Hälfte der Investitionen in unserem Gesamtportfolio beziehungsweise 250 Milliarden Euro verwaltetes Vermögen ab. Der Fokus liegt aktuell auf Investments in börsennotierte Aktien und Unternehmensanleihen. In der nächsten Phase möchten wir auch Anlagen in staatliche Wertpapiere und die privaten Märkte einbeziehen.

Nachhaltige Verpflichtungen in drei Kategorien

Unsere Verpflichtungen sind in drei Kategorien eingeteilt. Jede spielt eine wichtige Rolle bei der glaubwürdigen Realisierung unseres Netto-Null-Ziels. Insbesondere unsere Investitionen und Managementverpflichtungen sind dabei miteinander verknüpft.

Investments: Ziel ist es, sich weg von „Braun“ und hin zu „Grün“ zu bewegen. Wir werden uns auf Investments in Unternehmen konzentrieren, die ebenfalls in Richtung Netto-Null streben und ihren Geschäftsbetrieb dekarbonisieren.

Stewardship: Durch Engagement und die Ausübung unserer Aktionärsstimmrechte ermutigen wir Unternehmen, bis 2050 oder früher Klimaneutralität anzustreben. Daneben bestärken wir die politischen Entscheidungsträger, ihre Fahrpläne in Richtung Netto-Null auszuweiten.

Operative Tätigkeiten: Wir wollen selbst mit gutem Beispiel vorangehen – das heißt, wir werden unseren eigenen CO2-Fußabdruck verringern und über die Fortschritte bei der Erfüllung unserer 10 Verpflichtungen berichten.

Weltwirtschaft ist noch nicht auf dem Weg zu Netto-Null

Diese Verpflichtungen bauen auf unserer Arbeit in den vergangenen Jahren auf. Seit der Auflegung unseres ersten SRI-Fonds (Socially Responsible Investment) im Jahr 2002 engagieren wir uns aktiv für ESG-Investments und haben uns 2015 dazu verpflichtet, zur Erreichung der Ziele des Pariser Abkommens beizutragen. Im Jahr 2019 haben wir unsere Ausrichtung auf nachhaltige Investments mit unserer Global Sustainability Strategy formalisiert. Darin versprechen wir, „einen wesentlichen Beitrag zur kohlenstoffarmen Energiewende zu leisten.“

Mit diesem Fahrplan gehen wir auf die nächste Etappe unseres Weges, indem wir das Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis zum Jahr 2050 oder früher zum Ziel unserer Investments, unseres Stewardships und unserer operativen Tätigkeiten machen. In den kommenden Jahrzehnten werden wir schrittweise zum „Net Zero Asset Manager“ für eine Welt im Wandel und unterstreichen damit unseren langjährigen Fokus auf Nachhaltigkeit.

Es wird nicht einfach sein, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen: Die Weltwirtschaft hat den Pfad dahin noch nicht eingeschlagen und wenn unsere derzeitigen und künftigen Portfoliounternehmen uns nicht bei diesem Übergang begleiten, wird unser investierbares Universum im Laufe der Zeit schrumpfen.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.