Investmenttalk aus der Kaffeeküche Coronavirus bedroht globale Lieferketten

Arbeiter in Volkswagen-Werk in Chengdu: Unternehmen in China nehmen ihre Produktion langsam wieder auf, die Sorge um die Weltwirtschaft aber bleibt, analysieren die Investmenttalker von Eyb & Wallwitz. | © imago images / Xinhua Foto: imago images / Xinhua

Pandemie-Ängste haben die Börsen befallen – doch die Brisanz des Themas scheint sich noch nicht vollumfänglich in den Asset-Preisen zu spiegeln. Zunächst galt der Virus-Ausbruch als rein chinesisches Problem. Mit dem Export des Erregers in weitere Länder dürfte die Weltwirtschaft noch stärker gebremst werden. Die Globalisierung gerät ins Stottern – es drohen möglicherweise globale Produktionsausfälle.

Trägt das Coronavirus mit dazu bei, dass Unternehmen künftig wieder verstärkt auf lokaler Ebene produzieren? Die EU und die USA könnten einen Teil ihrer Produktion aus China abziehen. Eine Verlagerung in die EU-Nachbarländer Bulgarien, Polen, Ungarn, Slowakei beziehungsweise den US-Anrainer Mexiko wäre denkbar – strukturelle Gewinner der Krise?

Hier finden Sie den aktuellen Podcast von Eyb & Wallwitz:

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